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Pinneberger Tageblatt

17. August 2017 | 10:01 Uhr

Schenefeld : Erst Abriss, dann Neubau

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Der Markt an der Friedrich-Ebert-Allee soll größer werden. Das Ziel ist: Mehr Komfort für die Kunden.

Schenefeld | Mehr Komfort für den Kunden: Das Unternehmen Aldi Nord möchte seine Märkte flächendeckend modernisieren – auch in Schenefeld. An der Friedrich-Ebert-Allee soll geklotzt, nicht gekleckert werden. Der Discounter-Riese möchte den Markt abreißen und anschließend neu bauen. Die Verkaufsfläche soll dabei von 800 auf dann 1200 Quadratmeter wachsen.

Mit diesen Plänen wird sich der Stadtentwicklungsausschuss am Donnerstag, 28. August, auseinandersetzen (Beginn: 19 Uhr im Rathaus). Unter anderem müsste das Mischgebiet in ein Sondergebiet umgewandelt werden.

Laut Maurice Witt, Leiter der Abteilung Immobilen und Expansion, ist nicht ausgeschlossen, dass auch der Aldi-Markt an der Hauptstraße vergrößert wird.

Aldis Komfort-Offensive startet in Schenefeld aber an der Friedrich-Ebert-Allee. Das ist geplant: Die Gänge in dem neuen Markt werden von 2 Meter auf auf 2,40 Meter verbreitert. Mehr Platz braucht das Unternehmen für die Regale, denn die Regalhöhen werden reduziert. Die Kunden sollen die Waren leichter erreichen. Auch ans Sortiment geht der Discounter ran. Die Nachfrage nach Obst, Gemüse, Frischfleisch und Kühlartikeln ist laut Aldi gestiegen. Dafür soll es künftig mehr Platz in den Märkten geben.

Auch im Außenbereich wird Aldi aktiv. Die Parkplätze werden um 30 Zentimeter verbreitert, auf dann 2,80 Meter, um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern. Zudem sind 20 zusätzliche Bügel für Fahrräder vorgesehen. Bei einem Neubau des Marktes will das Unternehmen auch energetisch etwas verändern. Solartechnik auf dem Dach und eine Luftwärmepumpe sollen den Energiebedarf senken. Zum Investitionsvolumen wollte sich Witt gestern nicht äußern. Stimmt die Stadt den Erweiterungsplänen zu, könnte es schnell gehen. „Wir sind daran interessiert, die Planungen zügig umzusetzen“, betonte Witt.

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erstellt am 19.Aug.2014 | 10:00 Uhr

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