Ersatzneubau für Schwimmbad?

Ein Ersatzneubau des Schwimmbads in gleicher Größe würde etwa elf Millionen Euro kosten.
1 von 2
Ein Ersatzneubau des Schwimmbads in gleicher Größe würde etwa elf Millionen Euro kosten.

von
07. September 2018, 16:38 Uhr

Ohne weitere Sanierungsmaßnahmen kann der Betrieb des Pinneberger Schwimmbads kurz- bis mittelfristig nicht sichergestellt werden. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens. Das Bad gilt mit seinen 40  Jahren als marode, der Sanierungsbedarf wird mit 8,5 Millionen Euro eingeschätzt. Doch nun sollen Fördergelder generiert werden. Dafür haben die Mitglieder der Ausschüsse für Wirtschaft und Finanzen sowie für Kultur, Sport und Jugend gemeinsam gestimmt.

Der Zustand rechtfertige, so Herbert Hoffmann (Foto, SPD), sogar die Überlegung an einen Neubau. Aber, und dies betonte er, darüber zu entscheiden sei nicht Thema des Abends, sondern lediglich die Zustimmung des Ausschusses zu einem Förderantrag im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Der Antrag muss noch von der Ratsversammlung, deren nächstes Sitzungsdatum der 18. September ist, bis zum 20. September auf den Weg gebracht werden, um die Anmeldefrist einzuhalten.

„Langfristig wäre so eine Sicherung des schulischen Schwimmens und des von Vereinen organisierten Schwimmsports möglich. Insbesondere das Lernen des Schwimmens sowie die individuelle schwimmsportliche Betätigung soll gefördert werden“, so Hoffmann. Der Ersatzneubau soll am gleichen Standort errichtet werden. Das neue Schwimmbad soll im Wesentlichen die Funktion als Lehr- und Sportschwimmbad erfüllen.

Aus demselben Fördertopf sollen auch die Sanierung der Ernst-Paasch-Halle und der Bau zweier Kunstrasenplätze in den Stadien 1 und 2 des VfL Pinneberg generiert werden. Beide Ausschüsse stimmten für den jeweiligen Antrag.

Tafin Asbahs (Grüne & Unabhängige) gab zu bedenken, dass er die Chance für eine Zuteilung eher als gering einschätze, auch wenn der Fördertopf mit 100 Millionen Euro zunächst groß erscheine. Aber die Zahlen der Vergangenheit bewiesen, dass das Antragsvolumen der Kommunen den Umfang der Fördermaßnahme um ein Vielfaches übersteige.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen