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Pinneberg : Ersatzheizung löst starke Rauchentwicklung aus

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Weil die GAB Probleme mit ihrer Wärmeversorgung hatte, wurde eine Ersatzheizung ans Netz angeschlossen. Diese sorgte für einen Feuerwehreinsatz.

Pinneberg | Eine Ersatzheizung hat am Sonnabendmittag für Qualm und Rauch auf einem Hochhausdach in der Köpenicker Straße in Pinneberg gesorgt. Zweimal wurde die Feuerwehr Pinneberg dorthin gerufen. Das erste Mal um 11.09 Uhr: Mit 18 Kameraden rückte sie aus, konnte vor Ort jedoch nichts feststellen. Vermutet wurde zunächst ein Fehler in der Heizungsanlage. Nach 26 Minuten rückte die Feuerwehr wieder ab. Wenig später der nächste Alarm: Um 12.11 Uhr rückte die Feuerwehr erneut aus. Dieses Mal mit sieben Kameraden. Vom Dach des Hochhauses stieg eine große Rauchsäule empor. Weitere Einsatzkräfte wurden jedoch nicht benötigt. Denn die Ursache konnte schnell geklärt werden: Da die Wärmeversorgung durch die GAB – Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung – in Tornesch ausgefallen war, wurde mit der Ersatzheizung geheizt. Jedoch funktionierte einer von den drei Kesseln nach Feuerwehrangaben nur fehlerhaft – und qualmte. Der Kessel wurde daraufhin abgeschaltet.

„Wir haben um 7.30 Uhr die Info bekommen, dass die GAB einen technischen Defekt hat und die Wärmeversorgung nicht gewährleistet ist. Deswegen haben wir mit den drei Kesseln die Netzerhaltungsvorsorge in Betrieb genommen“, sagte Andreas Riemenschneider, diensthabender Ingenieur des Bereitschaftsdienstes der Stadtwerke Halstenbek und Pinneberg, auf Anfrage von shz.de. „Da der Heizungskessel länger nicht in Betrieb war, hat er für eine kurze Zeit mehr Abgase entwickelt. Das ist aber nichts Kritisches“, ergänzte er. Grundsätzlich würden solche Kessel regelmäßig in Probeläufen geprüft und in Betrieb genommen.

Gegen 16 Uhr war die Energieversorgung durch die GAB wieder gewährleistet. Die Notkessel wurden daraufhin abgestellt.

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erstellt am 27.Sep.2015 | 14:30 Uhr

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