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Pinneberger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 10:14 Uhr

Eröffnungsbilanz: Es ist geschafft

vom

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | 2009 führte Pinneberg die doppelte Buchführung (Doppik) ein. Das bedeutete: Die Erstellung einer Eröffnungbilanz, in der nicht nur Einnahmen und Ausgaben, sondern auch Vermögenswerte der Stadt eingerechnet werden. Alle Bereiche werden finanzpolitisch durchleuchtet - eine aufwendige und langwierige Angelegenheit. In Pinneberg dauerte es vier Jahre. Im September 2012 nahm die Stadt dann Hilfe von außen in Anspruch, heuerte eine Unternehmensberatung an. Die Firma durchforstete Bau-, Finanz- und Beitragsakten. Insgesamt rund 10 000 Stück. Jetzt sind die Arbeiten an diesem wichtigen Meilenstein abgeschlossen. Am 6. Juni will die Verwaltung die Vorlage dem Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen vorlegen, die Unterzeichnung durch Bürgermeisterin Urte Steinberg ist für den 11. Juli geplant.

Auf der Zielgeraden hatte es noch einmal Probleme gegeben. In der Ratsversammlung berichtete die Verwaltung von 500 zusätzlichen Akten, die plötzlich aufgetaucht seien und noch geprüft werden mussten. Im Rat herrschte damals Fassungslosigkeit. Wie sich herausstellte, handelte es sich um ein Kommunikationsproblem. Die fraglichen Akten waren längst in den Prüfprozess aufgenommen worden. Steinberg: "Ich sehe kein Versäumnis bei den Mitarbeitern der Verwaltung." Sie bedauere die Verschiebung. Durch die große Zahl von Dokumenten seien viele Akten auch während der Prüfung für die Verwaltungsarbeit benötigt worden, dies habe die Arbeiten erschwert. Steinberg weiter: "Wir sind jetzt aber sicher, dass alle Akten von Bedeutung gesichert und ausgewertet worden sind. Die Arbeiten sind abgeschlossen."

Für die Zukunft habe sie das Erstellen von Übergabeprotokollen angeordnet und dafür gesorgt, dass die Akten geschlossen in einem oder mehreren Räumen zur Prüfung zur Verfügung gestellt werden, so die Rathauschefin.

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