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Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 01:58 Uhr

Pinneberg : Erntedankumzug als Besuchermagnet

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

25.000 Schaulustige kamen an die Strecke. Feuerwehreinsätze stören den Ablauf.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Pinneberg | „Wo ist denn Bachus“, fragten sich viele Besucher beim Erntedankfest in Waldenau-Datum. Der Gott des Weines war unerwartet verschwunden. Auf dem Fass, das er üblicherweise in Beschlag nimmt, hatten zwei Kinder Platz genommen. Am Ende des Zuges zwischen zwei Wagen tauchte er plötzlich auf. Zu Fuß. „Es tut mir leid, aber Euer Gott hatte einen Feuerwehreinsatz“, erklärte er den schmunzelnden Besuchern immer wieder.

Insgesamt drei Mal mussten die Blauröcke während des Erntedankumzugs ausrücken. Zunächst entsorgten sie ein verbranntes Mittagessen im Clara-Bartram-Weg, das die Rauchmelder ausgelöst hatte, dann mussten sie eine Diesellache in der Nienhöfener Straße abstreuen.

Der letzte Einsatz wirkt sich gleich doppelt auf den Festumzug aus: Zum einen mussten die geschmückten Löschfahrzeuge erneut den Lindwurm verlassen, zum anderen zog der Einsatz am Waldenauer Marktplatz, bei dem ein brennender Mülleimer aus einer Wohnung entfernt wurde, dafür, dass sich der Umzug rund um den Einsatzort zunächst staute und dann immer weiter auseinandergezogen wurde.

Die Organisatoren des mit mehr als 50 Fahrzeugen, Fußgruppen und Festwagen besetzten Umzugs stoppten den Umzug nach etwa 5,5 Kilometern und ließen die Nachzügler aufschließen, um gemeinsam den Festplatz zu passieren, auf dem tausende Menschen auf die zahlreichen festlich geschmückten Themenwagen warteten.

Das gleiche Bild bot sich den Teilnehmern des Umzugs auch entlang der Strecke. Viele Pinneberger hatten die sommerlichen Temperaturen genutzt, um mit Freunden oder bei Bekannten zu Grillen und so ganz entspannt den Festumzug zu verfolgen. Die Marschverpflegung für die Wagenbesatzungen und Spielmannszüge kam somit oft frisch vom Grill.

Offizielle Zahlen konnte die Polizei direkt nach dem Ende des Umzugs noch nicht mitteilen. Klar scheint aber: Es waren mindestens so viele Besucher wie im Vorjahr. Da säumten mehr als 25.000 Besucher die Strecke.

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