Erntedank: Die Planungen laufen

Erntedankfest-Organisator Volker Brammer stimmt sich gesondert mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) ab.
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Erntedankfest-Organisator Volker Brammer stimmt sich gesondert mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) ab.

Zwischenbericht des Bürgervereins / Shuttle zum Gottesdienst auf dem Lindenhof / Sicherheit: Zufahrtsstraßen werden gesperrt

shz.de von
15. Mai 2018, 16:00 Uhr

Der Rückblick auf das Waldenauer Erntedankfest 2017 fiel bei der Vorbesprechung mit den beteiligten Vereinen kurz, aber dafür knackig aus. „Wir hatten im letzten Jahr zwei Gruppen, die nicht gerade positiv aufgefallen sind. Wir haben sie fast rausgeschmissen“, sagte Volker Brammer, Organisator des Festumzugs durch den Pinneberger Stadtteil und stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins Waldenau-Datum. Seine klare Ansage: „Das wollen wir in diesem Jahr nicht erleben, sonst hole ich die Gespanne aus dem Zug. Dabei belasse ich es jetzt.“

In diesem Jahr will der Bürgerverein ein perfektes Bild zeigen, denn schließlich findet der Erntedankumzug in seiner jetzigen Form nicht nur zum 70. Mal statt, sondern gleichzeitig wird auch das Landeserntedankfest ausgerichtet. „Wir haben hier immer eine Top-Gemeinschaft“, betonte Brammer und verwies auf das Helferfrühstück am Sonnabend vor dem Umzug, an dem im vergangenen Jahr 170 Helfer teilnahmen. „Vielleicht ist das auch der Grund, dass wir zum zweiten Mal nach 2010 das Landeserntedankfest ausrichten dürfen. Schließlich gibt es noch viele anderen Gemeinden in Schleswig-Holstein und Stadtteile in Hamburg“, spekulierte Brammer. „Oder es lag am Wetter“, rief ein Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) dazwischen und sorgte für reichlich Gelächter. Damals hatte es sprichwörtlich Hunde und Katzen geregnet. „Das wird in diesem Jahr nicht passieren. Da bin ich mir sicher. Damals haben wir den Umzug um eine Woche nach vorn gezogen, dieses Jahr findet er wie gewohnt statt.“ Schmunzelnd versprach Brammer T-Shirt-Wetter und 20 Grad.

Vieles bleibt wie gewohnt, wenn sich der Umzug am Sonntag, 5. Oktober, ab 13 Uhr mit seinen geplant 60 Themenwagen in Bewegung setzt. Anders ist in diesem Jahr der Gottesdienst. Dieser wird auf dem Lindenhof-Datum stattfinden. Wie berichtet, wird Bischöfin Kirsten Fehrs die Andacht halten. Die Landjugend Schleswig-Holstein soll die Erntekrone binden und in die Kirche tragen. „Wir erwarten etwa 500 Gäste“, sagt Jürgen Hilbers, Vorsitzender des Bürgervereins. Außer Kirchenvertretern sollen der Landwirtschaftsminister Schleswig-Holsteins und möglicherweise Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) teilnehmen. „Die Gespräche laufen“, sagte Brammer. Plätze auf dem Fördervereinswagen würde er reservieren.

Um Transport geht es auch bei einer weiteren Neuerung. Für die Fahrt von der Kirche oder vom Kreisel zum Lindenhof-Datum wird erstmals ein Shuttle eingesetzt. „Dieser wird wohl gegen 9.40 Uhr das letzte Mal fahren“, sagte Brammer. Hin geht es über den Jappopweg, zurück vermutlich über Schenefeld, denn dann ist Waldenau bereits dicht.

„Im vergangenem Jahr fing es bereits an mit den Absperrungen und dieses Jahr wird es noch mehr“, sagte Brammer. Wer den Jappopweg nach neun Uhr befahren will, muss vorher sein Kennzeichen beim Organisator angeben. „Sonst kommt keiner durch“, so Brammer. Auch alle Zufahrtsstraßen sollen geschlossen werden. „Das Dorf ist sicher“, betonte der Organisator.

Unruhig wurde es im Bürgerhaus „Alte Schule“, als Brammer verkündete, dieses Jahr auf Bonbons – im vergangenen Jahr wurde etwa eine Tonne verteilt – verzichten zu wollen. „Ich will Obst und Gemüse von den Wagen verteilen“, sagte er. Letztendlich einigten sich die Vereinsvertreter darauf, dass 400 Kilogramm Süßkram bestellt werden. Obst und Gemüse gibt es zudem auf den Wagen.

Am 1. September werden sich die Vereinsvertreter erneut um 20 Uhr in der Nienhöfener Straße 18 treffen. „Das ist die letzte Möglichkeit für Änderungen“, sagte Brammer. Beim Treffen am 19. September, ebenfalls um 20 Uhr, will er den finalen Plan vorstellen. „An dem wird dann auch nichts mehr geändert.“

„Wir suchen weiterhin Sponsoren“, sagte Hilbers. Bisher sei der Aufruf des Bürgervereins quasi verhallt. „Wir haben einen neuen Partner gewonnen, aber auch einen verloren“, sagte Hilbers. Wer den Umzug finanziell unterstützen will, kann sich unter (0 41 01) 6 61 86 oder per E-Mail an info@waldenau.de bei ihm melden.

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www.waldenau.de


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