Einbruch : Erneute Verlängerung der Anhalte- und Sichtkontrollen im Kreis Pinneberg

Für mehr Sicherheit im Kreis Pinneberg: Ein Polizist kontrolliert einen verdächtigen Transporter.
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Für mehr Sicherheit im Kreis Pinneberg: Ein Polizist kontrolliert einen verdächtigen Transporter.

Die Kontrollen sollen dabei helfen, die Täter zu überführen und somit die Zahl der Einbrüche senken.

shz.de von
18. Januar 2018, 15:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Im Kampf gegen die Einbruchskrimininalität lässt die Polizei nicht locker. Nicht zuletzt deshalb hat das Amtsgericht Bad Segeberg die Anhalte- und Sichtkontrollen in den Kreisen Pinneberg und Segeberg erneut verlängert. Die Beamten erhoffen sich von der Maßnahme, den Druck auf die Kriminellen aufrecht zu erhalten und so mehr Sicherheit für die Bürger zu schaffen. „Die bisherigen Kontrollen der Polizei fanden bei den betroffenen Verkehrsteilnehmern sowie bei den Anwohnern stets großen Zuspruch“, berichtet Polizeisprecher Arnd Habermann.

Derartige Maßnahmen dienten der Sicherheit der Bürger, da sie einen wichtigen Beitrag leisteten, Täter zu überführen und damit die Zahl der Einbrüche zu reduzieren. „Die im Rahmen der Kontrollen gewonnenen Erkenntnisse wertet die Polizei mit dem Ziel, Bandenstrukturen zu erkennen und die Bewegung verdächtiger Personen nachvollziehen zu können, sorgfältig aus“, sagt Habermann. 

Nach Erfahrungen der Polizei sind neben den wirtschaftlichen Folgen eines jeden Einbruchs die psychischen Belastungen für die Opfer erheblich. „Vor diesem Hintergrund ist jeder Einbruch ein Einbruch zu viel“, so der Polizeisprecher. Unverändert gelte der Grundsatz, bei verdächtigen Wahrnehmungen schnellstmöglich den Notruf der Polizei zu wählen. Die 110 sei ein elementarer Baustein bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität. Die Polizei darf in den Geltungsbereichen der Kontrollen Personen kurzzeitig anhalten und ihre Fahrzeuge einschließlich Kofferräumen oder Ladeflächen in Augenschein nehmen. Die aktuelle Kontrollanordnung gilt bis zum 15. Februar.

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