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Halstenbek : Erfolg für 18 Teilnehmer eines VHS-Integrationssprachkurses

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Alle Teilnehmer bestehen mit Bravour. Ab November drei Seminare wegen großer Nachfrage.

von
erstellt am 04.Sep.2015 | 14:00 Uhr

Halstenbek | Sie kommen aus Afghanistan, Griechenland, Iran, Japan, Kamerun, Kuba, Neuseeland, Polen, Serbien und der Ukraine. Frauen und Männer, die sich ein neues Leben in Deutschland aufbauen wollen. Alle wissen: Die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration ist das Lernen der Sprache. Dem haben sich 18 Teilnehmer eines Integrationskurses der VHS Halstenbek in den letzten zehn Monaten gestellt. Jeder von ihnen hat mit Bravour bestanden.

Montag bis Freitag, sechs Stunden pro Tag, 660 Unterrichtsstunden: Eva Hitomi und Brigitte Langer waren es, die als Dozentinnen dafür sorgten, dass das Sprechen und Schreiben der deutschen Sprache künftig leicht fallen wird. Gestern wurde den Teilnehmern das Zertifikat durch VHS-Chefin Beate Lorkowski und Maria Belén Gaudioso Simón, Leiterin des Ressorts Sprachen und Kultur, überreicht.

Eine Geste, die seit Jahren in der VHS an der Schulstraße zum Programm gehört. Was alle wollen: den Deutsch-Test für Zuwanderer, bekannt auch als DTZ. Es ist die Abschlussprüfung für den Integrationskursus, der vom Goethe-Institut und der telc GmbH im Auftrag des Bundesministeriums des Innern entwickelt wurde und 2009 das „Zertifikat Deutsch“ als Abschlussprüfung ablöste. Zum Verständnis: telc steht für The European Language Certificates – die Europäischen Sprachenzertifikate und bietet Sprachprüfungen nach internationalen Standards an. „Beim DTZ handelt es sich um einen skalierten Test von Niveau A2 bis B1 – speziell auf die kommunikativen Bedürfnisse von Zugewanderten zugeschnitten“, so Elisabeth Anstipp von der VHS.

Die VHS hat die Flüchtlingsrealität längst eingeholt. Leiterin Lorkowski reagiert darauf: Ab November werden drei statt zwei Sprachseminare mit je 18 Teilnehmern angeboten. Doch sie zieht bereits die Notbremse: „Räumlich, personell und finanziell stoßen wir an unsere Grenzen.“

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