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Pinneberger Tageblatt

19. November 2017 | 08:07 Uhr

Er will Kranken Mut zusprechen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Hans Böge (69) informiert am 14. Juli in Itzehoe und am 18. Juli in Pinneberg über bösartige Tumorerkrankung im Rachenraum

von
erstellt am 19.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Es ist nun vier Jahre her, seit die Ärzte bei Hans Böge Mundkrebs diagnostizierten. Der damals 65-Jährige konnte kaum noch sprechen. Einfache Worte wie „Schloss“ kamen nicht mehr über seine Lippen. Doch er gab sich selbst nicht auf. Stattdessen kämpfte er. Gegen den Tumor. Gegen eine Erkrankung, die schon seine Eltern getötet hatte und ihn im Alter von 13 Jahren zum Waisenkind machte. Mit Erfolg: Er fühlt sich wieder fit. So fit, dass er plant, vom 14. bis 25. Juli mit dem Fahrrad durch das Land zu fahren, um für die Krebsgesellschaft Schleswig-Holsteins Spendengelder zu sammeln. Um mit Betroffenen und deren Angehörigen zusammen zu kommen und ihnen Mut zu machen. Mut, die Krankheit zu überleben. So wie er.

Die „Fahrradtour Mundkrebs unterwegs“, die von der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Kieler Universitätsklinik, der Krebsgesellschaft und dem Förderverein Heimmitwirkung unterstützt wird, startet in Itzehoe: Schirmherr und Landtagsmitglied, Sozialminister außer Dienst Heiner Garg (FDP), sowie der ehemalige Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Peter Harry Carstensen (CDU), kommen zu um 10 Uhr ins Senioren- und Theraphiezentrum Haus an der Stör, Reichenstraße 30, um Böge Erfolg bei seiner Radtour zu wünschen. Mit dabei sein wird auch eine Jazzband, die den Renter auf dessen Reise durch das Land stets begleitet, um vor Ort für Stimmung zu sorgen.

Gegen Ende der ersten Woche, am Freitag, 18. Juli, kommt Böge nach Pinneberg in den Seniorenwohnpark Bauernmühle, Mühlenstraße 6. Pflegedienstleiterin Nadine Pekruhl verspricht ein „buntes Rahmenprogramm“ für die mehr als 120 Heimbewohner sowie die Gäste von Auswärts. Treffpunkt ist um 10 Uhr.

„Ich möchte den Menschen Mut machen“, sagt Böge. Er selbst wisse aufgrund seiner eigenen Erkrankung sowie durch den Tod seiner Eltern, wie diese Krankheit jemanden verändern kann. Als sein Zahnarzt Mundkrebs diagnostizierte, „war das zunächst ein großer Schock. Doch die folgende Behandlung im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und der Beistand meiner Frau und zahlreiche Unterstützer haben mich wieder auf die Beine gebracht.“ Nun möchte er das tun, was andere seinerzeit für ihn getan haben: Mut machen.
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www.mundkrebs.info

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www.krebsgesellschaft-sh.de

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www.förderverein-

    heimmitwirkung-s-h.de

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