Entenrennen bei Traumwetter

Die Teilnehmer des Entenrennens drücken die Daumen für ihre Ente.
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Die Teilnehmer des Entenrennens drücken die Daumen für ihre Ente.

3200 Plastik-Türchen schwimmen auf der Pinnau / Rotary Club Pinneberg sammelt über 15 000 Euro für guten Zweck

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04. September 2018, 16:40 Uhr

Auf die Plätze, fertig, los: 300  Menschen haben am Sonnabend beobachtet, wie 3200  Quietscheentchen in Pinneberg ins Wasser fielen. Die Mitglieder des Rotary Clubs gaben um 12  Uhr den Startschuss für das sechste Entenrennen auf der Pinnau. Die vor dem AOK-Gebäude und an der Brücke am Hindenburgdamm versammelten Zuschauer drückten die Daumen für ihre jeweils mit Losnummern versehenen Enten. Drostei-Chefin Stefanie Fricke moderierte das Event. Die Enten mit den Losnummern 2609 und 446 lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen und sicherten sich die beiden ersten Plätze. Das Technische Hilfswerk holte die Siegerenten mit einem Schlauchboot ein. Rotary-Mitglied Fricke rief als dritten Gewinner die Ente mit der Nummer 1280 aus.

Zu den drei Hauptpreisen zählte ein viertägiger Trip an die Ostsee für vier Personen, ein E-Bike sowie ein vom A. Beig-Verlag, dem Herausgeber unserer Zeitung, bereitgestelltes i-Pad. Dieter Samman vom Lions Club Pinneberg gehörte zu den Ersten, die bei Rotarier Uwe Augustin ihr Geschenk abholten. Er gewann einen Musical-Gutschein. Die Veranstalter erzielten mit dem Event Einnahmen von mehr als 15 000  Euro.

Veranstalter und Besucher zeigten sich mit dem Verlauf des Entenrennens zufrieden. „Wir sind dankbar, über Jahre verlässliche Partner wie THW, AOK und Freiwillige Feuerwehr für die Veranstaltung gewonnen zu haben“, sagte Rotary-Chef Christian Giesbrecht. Die Besucher genossen es, am Kaffee- und Kuchen-Stand der Inner-Wheel-Damen kulinarisch auf ihre Kosten zu kommen. Hamid Mofid, Chefarzt der Chirurgie am Regio Klinikum, versorgte die Gäste am Grill.

Viele Besucher genossen das warme und sonnige Wetter. Noch im vergangenen Jahr ging das Entenrennen bei Blitz und Donner über die Bühne. „Es ist toll, wenn wir mit unserem Engagement die Menschen zusammenführen und damit etwas Gutes bewirken“, sagte Fricke. „Es ist schön, dass es so etwas gibt und das Geld in regionale Vorhaben fließt“, ergänzte Besucherin Anne-Marie Maass.

Die Teilnehmer erwarben die Lose für jeweils fünf Euro in diesem Jahr unter dem Motto „Kinder entdecken ihre Heimat“. Die Idee, ein Entenrennen zu veranstalten, entwickelten die Rotarier vor sechs Jahren. Die ersten beiden Veranstaltungen organisierten sie mit den Nachbarclubs, dem Schenefelder und Quickborner Rotary Club. Die aus dem jeweiligen Event erzielten Erlöse können die Clubs so unmittelbar vor Ort einsetzen. Welches Los beim Rennen einen Preis gewonnen hat, wird auf der Hompepage des Rotary Clubs bekannt gegeben.

https://pinneberg.rotary.de









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