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Pinneberger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 19:04 Uhr

Halstenbek : Enge Zusammenarbeit besiegelt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Schule an der Bek und die Arbeitsagentur unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung, um Jugendliche bei der Berufswahl optimal fördern zu können.

von
erstellt am 29.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Die Schule an der Bek und die Arbeitsagentur Elmshorn arbeiten intensiver zusammen. Schulleiterin Greta Redlefsen und Teamleiter Uwe Schäfer haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Punkte wie Sprechtage, Angebot für Schüler und regelmäßige Besuche mit Jugendlichen ins BIZ (Berufsinformationszentrum Elmshorn) sind dort geregelt. „Unsere Schule ist dankbar, dass unsere gemeinsame Arbeit so gut läuft“, so die Schulleiterin. Sie sei zudem glücklich, in Kerstin Macherey als Berufsberaterin eine kompetente Ansprechpartnerin gefunden zu haben.

Eine intensive Kooperation zwischen Grund- und Gemeinschaftsschule sowie der Agentur für Arbeit besteht bereits seit vier Jahren. Im Zuge des Angebots „Berufswahlunterricht“ können sich Schüler über sämtliche Lehrstellen und von der Arbeitsagentur angebotene Programme informieren. „Wir motivieren die Schüler sehr, das freiwillige Programm anzunehmen“, so Redlefsen.

Der Berufswahlunterricht beginnt in der Schule an der Bek in der achten Klasse. Berufsberaterin Kerstin Macherey stellt sich vor und steht den Schülern von nun an als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Auch ein Besuch des BIZ steht auf dem Programm. „Das ist sinnvoll, denn bereits in der neunten Klasse können Schüler Hauptschul- beziehungsweise Förderschulabschluss erwerben“, so der für Berufsberatung verantwortliche Lehrer André Eichler.

Während der zehnten Klasse dürfen Schüler Beratungstermine in der Agentur vereinbaren. Das Angebot beginnt mit einem Infoabend. Die Schüler äußern sich beispielsweise auf einem Zettel zu ihrem Berufswunsch. Machererey informiert ebenfalls über Bewerbungsformen und -fristen. Auch nachdem die Zeugnisse verteilt worden sind, begleitet die Berufsberaterin einzelne Schüler weiter. „Und zwar solange bis der Übergang zu einem gewünschten Ort funktioniert hat“, so die Berufsberaterin.

Uwe Schäfer, Leiter der Agentur für Arbeit Elmshorn hält die Vereinbarung für einen bedeutenden Schritt. „Es ist wichtig, dass der Berufsorientierungsprozess strukturiert abläuft und frühzeitig beginnt“, so Schäfer. Die Jugendlichen benötigten eine solche Unterstützung. Eltern und Freunde spielen in einer solchen Phase eine bedeutende Rolle. Darüber hinaus möchte auch Macherey Schüler über ihre Möglichkeiten informieren. Oftmals können Praktika helfen, einen geeigneten Beruf zu finden. „Auch die Zeugnisnote öffnet bestimmte Türen“, so Macherey. Sie zeigt den Schülern Wege auf in punkto Ausbildungsmarkt sowie schulischer Laufbahn.

Wie Macherey die Berufswelt einschätzt? „Der Ausbildungsmarkt ist attraktiver geworden“, so die Expertin. Für Halstenbeker Schüler eröffneten sich ferner im Vergleich zu Jugendlichen aus ländlicheren Regionen mehr Optionen. Grund: Sie befinden sich in der Metropolregion Hamburg. „Eine gute Beratung ist deshalb wichtig“, wirbt die Elmshornerin. Sie informiert aber auch über weitere Möglichkeiten nach dem Abschluss wie Freiwilligendienste und Soziales Jahr. „Der Tipp einer Berufsberaterin kommt häufig anders an als der Ratschlag eines Lehrers“, weiß die Elmshornerin.

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