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Lärmschutz an der Bahnstrecke : Endlich Ruhe zwischen Halstenbek und Horst?

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Deutsche Bahn investiert in drei Meter hohe Schallschutzwälle - doch die Anwohner müssen sich bis zum Bau noch gedulden.

Es soll ruhiger an der Bahnstrecke zwischen Halstenbek und Horst werden. Darum wird die Deutsche Bahn ab Juni 2014 insgesamt 9,6 Kilometer Lärmschutzwall installieren. Zunächst werden im Bereich Halstenbek und Pinneberg die dazu erforderlichen Vorarbeiten vorgenommen. Für Januar 2015 ist die Installation von drei Meter hohen Lärmschutzwänden geplant. Im ersten Bauabschnitt soll dies in der Halstenbeker Bogenstraße, sowie in Pinneberg in der Halstenbeker Straße, Rehmen, Rethwiese und der Koppelstraße passieren.

„Basierend auf dem Lärmsanierungsplan des Bundes werden in der Regel in dichtbewohnten Gebieten an der Bahnstrecke aktive Lärmschutzmaßnahmen vorgenommen“, sagte Bahnsprecherin Angelika Theiding im Gespräch mit dieser Zeitung. Unter aktiven Maßnahmen würden Lärmschutzwälle verstanden werden, während zum Beispiel der Einbau von Lärmschutzfenstern in den passiven Lärmschutz fallen würde.

Die Entscheidung, an welcher Stelle Wände errichtet werden, basiert auf einem umfassenden Gutachten, das unter anderem mit Daten aus einem Schallsimulationsprogramm erstellt wurde. „Das wird getan, da eine Messung vor Ort oft durch äußere Einflüsse gestört werden kann“, sagte Theiding.

Im zweiten Bauabschnitt ist ein Lärmschutz für die Prisdorfer Koppelstraße vorgesehen. Die Bauarbeiten sind schrittweise geplant und sollen schließlich in Elmshorn die Bereiche der Holunderstraße, Parallelstraße, Ansgarstraße und Bockelpromenade, in Horst den Horstheider Weg sowie in Tornesch die Friedrichstraße und Pommernstraße vom Lärm befreien. „Die Bauarbeiten werden sich voraussichtlich bis Ende 2016 erstrecken“, so Thiede. Mögliche Einschränkungen des Bahnverkehrs aufgrund der Bauarbeiten wolle die Deutsche Bahn zeitnah kommunizieren.

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erstellt am 23.Okt.2013 | 12:00 Uhr

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