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Ellerbeks Offensive läuft sich im Preetzer Abwehrbollwerk fest

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die gute Nachricht zuerst: Die Handballmänner des TSV Ellerbek stehen auch nach dem 16. Spieltag in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein auf dem zweiten Tabellenplatz. Doch bedurfte es dazu der „Hilfe“ des HSV Hamburg, der den DHK Flensborg bezwang. Ellerbek zeigte die bis dato schwächste Saisonleistung und unterlag in eigener Halle dem Preetzer TSV mit 26:28 (11:12). „Verdient“, sagte Trainer Michael Bollhöfer knapp.

Während die abstiegsbedrohten Gäste an die Topleistungen der Vorwochen anknüpften, als sie Spitzenreiter Flensburg-Handewitt II an den Rand einer Niederlage brachten und St. Pauli mit 36:23 überrollten, fand das TSV-Team keine Einstellung zum Gegner. 30 Ballverluste oder überhastete Würfe dokumentierten das Offensivspiel, das von der Preetzer 5:1-Abwehr effektiv gestört wurde. „Die Laufwege stimmten nicht und das Passspiel war zu ungenau“, erläuterte Co-Trainer Marcus Kröning.

Die 150 Zuschauer bekamen zudem schnell den Eindruck, dass die TSV-Deckung gegen den technisch guten und quirligen Außenseiter meistens einen Schritt zu spät kam. „Wir waren in der 6:0-Formation zu passiv und in der 3:2:1-Variante nicht aggressiv genug am Mann“, kritisierte Kröning. Dabei hatte Coach Bollhöfer eindringlich davor gewarnt, Preetz nach der Leistung im Hinspiel zu beurteilen, als Ellerbek beim 31:17 nahezu alles gelang. Diesmal war es umgekehrt. Bis auf Niklas Weller, dessen Quote am Kreis gut war, und Torwart Isaac Luarte-Correas, der sein Team mit exzellentem Stellungspiel zu Beginn der zweiten Hälfte Hoffnung schöpfen ließ, klappte beim TSV kaum etwas. Symptomatisch: Allein viermal passte Lissner den Ball unbedrängt ins Seiten-Aus.

Dass das Schiedsrichterge-spann bei den langen Preetzer Angriffsphasen nur einmal auf passives Spiel erkannte, lag auch an der Ellerbeker Defensive, die den Gästen zu viele Freiräume ließ.

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erstellt am 27.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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