Ellerbek schafft neue Kita-Plätze

Anbauten sollen Raum für zwei Gruppen bieten

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05. Januar 2018, 16:01 Uhr

Geplant war die Erweiterung des Ellerbeker Kindergartens schon lange. Doch dann platzten die Zuschuss-Anträge und das Planungs-Prozedere begann von vorn. „Jetzt liegt die endgültige Genehmigung des Kreises vor und wir können loslegen“, berichtet Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP) im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Ausschreibungen seien zwischenzeitlich erfolgt und die Aufträge erteilt worden. Die Kapazität der Kita wird um eine Krippen- und eine Elementargruppe erweitert. 30 neue Plätze werden entstehen.

Auch für den Umbau der ehemaligen Gastronomie am Rugenbergener Mühlenweg zur Mensa für die Offene Ganztagsschule (OGTS) sowie der Verwendung als Multifunktionsraum sind die Planungen längst abgeschlossen. „Hier warten wir noch auf die Zusage für Zuschüsse, die im März / April vorliegen sollte“, sagt Hildebrand. Anschließend könne sofort mit der Baumaßnahme begonnen werden. „Schwierig ist dabei, dass viele Handwerker komplett ausgelastet sind“, bedauert der Bürgermeister.

Für die Sanierung der Schultoiletten liegt die Zusage eines Zuschusses von 45 000 Euro bereits auf dem Tisch. „Die Aufträge sind bereits vergeben. Die Maßnahme muss bis April abgeschlossen sein, weil wir sind die Zuschüsse nicht bekommen“, erläutert Hildebrand.

Ein Meilenstein für die Gemeinde sei der Beschluss der Politiker, den Betrieb des Abwasser- und Regenwassernetzes an die Hamburger Stadtenwässerung abzugeben. „Wir werden noch im Januar konkrete Gespräche über die Konditionen führen“, kündigt der Bürgermeister an. Das Leitungsnetz selbst bleibe dabei im Eigentum Ellerbeks. „Die notwendigen Sanierungen an den Rohren und auch der Bau des lange geplanten Regenwasserrückhaltebeckens werden jedoch von der Hamburger Stadtentwässerung ausgeführt“, berichtete Hildebrand. Sowohl für die Gemeinde als auch für die Verwaltung stelle dies eine erhebliche Entlastung dar.

Im Neubaugebiet Hasenheide soll 2018 der endgültige Straßenbau erfolgen. „Da keine Baustellenfahrzeuge und keine Leitungsarbeiten mehr zu erwarten sind, können wir das nun in Angriff nehmen“, erklärte der Bürgermeister.

Blickt er auf das vergangene Jahr zurück, ist Hildebrand ufrieden mit den erreichten Zielen. „Die Auseinandersetzungen um die Trägerschaft der Gemeinschaftsschule Rugenbergen sind zu Ende. Der Streit ist beigelegt“, zeigt sich der Bürgermeister erleichtert. Im neuen Jahr will er seinem Lebensmotto treu bleiben: „Positiv denken und an das Gute im Menschen glauben.“ Einen guten Vorsatz hat er auch: Er will sich mehr um seine Frau kümmern.

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