zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

23. Juli 2017 | 10:48 Uhr

Ellerbek-hilft begrüßt den Frühling

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Unterstützung Fest für Flüchtlinge und Gäste

Auch der andauernde Regen am Sonnabend hielt die Mitglieder von Ellerbek-hilft und zahlreiche Besucher nicht davon ab, gebührend den Frühling zu feiern. Bereits zum zweiten Mal lud das Ellerbeker Team der Flüchtlingshilfe zu seinem Frühlingsfest in die Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde ein.

Für die Gäste hatte sich das Team einiges einfallen lassen. Für die jüngeren Besucher gab es eine große Hüpfburg und beim Kinderschminken konnten sie sich in kleine Tiger verwandeln. Die Erwachsenen sorgten für die Verpflegung. „Die Kuchen wurden von den Flüchtlingen und den Betreuern zur Verfügung gestellt“, sagte Gisela Brockmann, Koordinatorin des Frühlingsfestes. Auch die Ellerbeker Jugendwehr engagierte sich und stellte Biertische und Bänke zur Verfügung. „Das freut uns sehr“, betonte Brockmann weiter. Um 14 Uhr fiel der Startschuss, doch das Team war schon sehr viel früher auf den Beinen. „Seit 9 Uhr haben wir alles vorbereitet und aufgebaut“, erklärte die Koordinatorin. Etwa 44 Flüchtlinge sind in der Gemeinde derzeit untergebracht. „Die Zahl schwankt jedoch sehr stark“, erklärte Angelika Oplesch, Pressesprecherin von Ellerbek-hilft.

Für Musik war an dem Tag ebenfalls gesorgt. Unter anderem mit dem Jazz-Klassiker „Pink Panther“ sorgte die Jugend-Jazzband „Sound of Nuggets“ unter der Leitung von Ruth Bednarski-Köller dafür, dass alle Besucher mitschnipsten. Da blieb kein Fuß still. Gleichzeitig nutzte Jörg Schnelle, Sprecher des Orgateams die Gelegenheit, um die Gäste zu begrüßen. „Wir freuen uns, dass wir bereits zum zweiten Mal hier sein, und mit allen Flüchtlingen feiern dürfen“, sagte Schnelle. Zur Unterstützung organisierte er sich gleich zwei junge Männer, die für die ausländischen Gäste seine Worte ins Persische und Arabische übersetzten. Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP) lobte die Arbeit des Flüchtlingsteams: „Dass so viele Leute heute gekommen sind, ist eine tolle Bestätigung für das Team“, sagte Hildebrand. Aus Sicht der Kommune sei das Team unendlich wertvoll: „Das alles kann von der Gemeinde so gar nicht geleistet werden.“ Die Ehrenamtlichen würden sehr viel mehr leisten, als er aufzählen könne.

 


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen