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Kreis Pinneberg : Einweihungsfeier an der Kreisberufsschule

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Politiker und Schulleiter zeigen sich zufrieden mit dem Ergebnis nach der zwei Jahre andauernden Bauzeit. Die Investitionen liegen bei insgesamt 25,4 Millionen Euro.

Kreis Pinneberg | Das größte Bauprojekt des Kreises Pinneberg in den vergangenen Jahren ist gestern offiziell mit der Einweihungsfeier beendet worden: die Kreisberufsschule in Pinneberg. Insgesamt 25,4 Millionen Euro und fünf Jahre Planung hat sie den Kreis Pinneberg gekostet. Doch jetzt steht in Pinneberg die modernste Berufsschule Schleswig-Holsteins, wie Landesbildungsministerin Britta Ernst (SPD) gestern sagte. Sie lobte das Risiko, das der Kreis Pinneberg auf sich genommen hatte, um das Projekt zu realisieren.

Dieser Aussage schloss sich auch Landrat Oliver Stolz an: „Die Kreispolitik hat Weitsicht und Mut bewiesen, als sie sich dazu entschlossen hat, die Kreisberufsschule neu zu bauen. Denn damals war die Schuldensituation des Kreises Pinneberg noch eine andere, uns stand das Wasser bis zum Hals und die Zinsen waren noch wesentlich höher als heute.“ Und doch hätten sich die Politiker dafür ausgesprochen, das Gebäude neu zu bauen. „Von dieser Entscheidung werden viele Menschen jahrzehntelang profitieren. Wir haben das Geld gut angelegt“, sagte Stolz.

Kerstin Seyfert (CDU), die dem Ausschuss für Schule, Kultur und Sport des Pinneberger Kreistags vorsitzt, bezeichnete den gestrigen Tag als den „Tag, auf den wir alle hingefiebert haben“. Sie erinnerte sich daran, dass das Projekt im Jahr 2011 fast gescheitert wäre, da das Landesinnenministerium die Finanzierung nicht habe gewährleisten wollen. Sie und weitere Vertreter des Kreises seien daraufhin nach Kiel gefahren und hätten Überzeugungsarbeit geleistet. Und das habe sich gelohnt, sagte sie.

Schulleiter Ulrich Krause, der gestern als letzter Redner an der Reihe war, nutzte die Gunst der Stunde, um sich bei all denjenigen zu bedanken, die ihn während der Bauphase in der Schule unterstützt haben. Dazu gehörten einerseits die Politiker des Kreises, aber auch der Stadt Pinneberg sowie die vielen Mitarbeiter an der Kreisberufsschule. „Ich bin nicht nur stolz auf meine Lehrkräfte, sondern ich bin sehr stolz auf mein Kollegium. Ihnen allen gebührt größter Respekt und allergrößte Anerkennung“, sagte Krause. Auch ohne die Improvisationsbereitschaft der Hausmeister und der Reinigungskräfte sei das Schulleben während der Bauphase nicht möglich gewesen, sagte Krause.

KREISBERUFSSCHULE Daten und Zahlen

2. März 2010: Erstes Treffen der Steuerungsgruppe; 13. September 2010: Erstes Treffen der Lenkungsgruppe; 29. Juni 2012: Start des europaweiten Vergabeverfahrens; 24. April 2013: Kreistagsbeschluss zur Beauftragung; Sommer 2013: Bauvorbereitende Maßnahmen; 23. September 2013: Erteilung der Baugenehmigung; 1. Oktober 2013: Grundsteinlegung; 27. März 2014: Richtfest; August 2014: Fertigstellung des ersten Bauabschnitts; November 2015: Gesamtfertigstellung; Kosten: 25,4 Millionen Euro; Bauverzögerung: etwa acht Wochen; Kostenüberschreitung: etwa eine halbe Million Euro.

 
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erstellt am 17.Nov.2015 | 15:00 Uhr

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