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Pinneberger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 08:44 Uhr

Eine Vertretung für die Kinder

vom

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | In den nächsten Tagen werden alle Pinneberger Kinder und Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren Post im heimischen Briefkasten vorfinden: nämlich Wahlunterlagen. Es gilt, die eigene politische Vertretung zu bestimmen. Aus 16 Kandidaten sollen diejenigen neun Delegierten ausgewählt werden, die den nächsten Kinder- und Jugendbeirat stellen.

"Einfach die Wahlunterlagen ausfüllen und beim Schulsekretariat oder in der Stadtverwaltung in den Briefkasten werfen. Damit hat man gewählt", erklärt Jens Schmidt, Leiter des Geschwister-Scholl-Hauses, das einfache Prozedere. "Der Kinder und Jugendbeirat würde sich freuen, wenn viele wählen gehen", betont Philipp Böll (18). Er ist Mitglied im jetzigen Beirat und möchte, wie drei seiner Mitsteiter auch, sich gern weiterhin für die Belange der Pinneberger Jugendlichen engagieren.

Engagement im Kinder- und Jugendrat bedeutet, im Rat und in unterschiedlichen Ausschüssen präsent zu sein, mitzureden, sich einzubringen. Der Beirat darf in den Gremien Anträge stellen und hat Rederecht. "Das ist spannend", berichtet Melina Pilgenröther (15), auch ein "alter Hase", der weitermachen will. Die politische Arbeit sei qualitativ hoch. "Wir werden gehört und angenommen", berichtet sie.

Während der Vorstellung der Kandidaten trauen sich aber auch ganz neue Bewerber, ihre Ziele zu formulieren. "Ich möchte Pinneberg für Jugendliche interessanter gestalten", so Maria Oberreiter. Die 14-Jährige will sich für ein größeres Freizeitangebot einsetzen, damit "nicht alle immer nach Hamburg gehen". Sebastian Felten (17) will mit einzelnen Events punkten. "Als kurzer Augenschmaus" sollten sie Pinneberg über seine Grenzen hinaus bekannt machen. Dieser Idee stellt sich Jan Kubel explizit entgegen. Er wolle langfristigere Veränderungen anstoßen, erklärt der 14-Jährige. Die Ausstattung der Schulen mit mehr Computern für einen attraktiven Unterricht sei beispielsweise ein Ziel. Weniger reden, mehr machen, so seine Devise. Den Kontakt in die Politik intensivieren.

Die Mitglieder des alten Beirats haben für die möglichen nächste Amtszeit schon konkrete Pläne: Kino im GSH, ein "Künstler und Band-Contest", weitere Come-together-Konzerte, die Pflege der Sporthallen weiterhin im Blick haben und: Schulsozialarbeiter für die Gymnasien ermöglichen. Vom 31. Mai bis zum 21. Juni haben Pinnebergs Jugendliche Zeit zu wählen. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre, nach den Sommerferien geht es los.

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