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Pinneberger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 05:02 Uhr

Pinneberg : Eine Stadt zeigt sich sportlich

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Hunderte von Teilnehmer gehen beim Stadtwerkelauf an den Start. „Bando Sambado“ sorgen für musikalische Unterhaltung.

shz.de von
erstellt am 08.Sep.2014 | 16:52 Uhr

Pinneberg | Zum 20. Mal drehten viele 100 Läufer ihre Runden quer durch die Kreisstadt. Der Stadtwerkelauf sei längst ein Selbstläufer, stellte Henning Fuchs, Chef des Doppelsponsors Stadtwerke und pinnau.com, zufrieden fest. Daran gebe es kaum noch etwas zu verbessern. Genauso glücklich war die VfL-Leichtathletiksparte, Veranstalter des sportlichen Events. Alles klappte wie am Schnürchen. Auch das Wetter spielte mit.

Der populäre Lauf war längst nicht der einzige Besuchermagnet der Innenstadt an diesem Tag. Ihm folgte ein Schnäppchen-Wettlauf, die städtische Fundsachen-Versteigerung. Vor allem Fahrräder waren hier heiß begehrt. Und auch in der Fußgängerzone ging es keineswegs geruhsam zu. 50 bis 60 Geschäfte beteiligten sich gestern am verkaufsoffenen Sonntag, zum Teil mit sehr attraktiven Aktionen, registrierte City-Manager Dirk Matthießen.

Der erste Startschuss des Morgens schickte die Kleinsten ins Rennen. Ihr 1000-Meter-Schnupperlauf begann um 10 Uhr. Der vierjährige Theo Kammering ging als Jüngster an den Start. Nach 6:49 Minuten lief er freudestrahlend durchs Ziel. Um 10:15 Uhr fanden sich hauptsächlich Schulkinder an der Startlinie ein. 2000 Meter hatten sie zu bewältigen. Ihnen folgten die 5000-Meter-Läufer und kurz vor Mittag die Langstreckenathleten, die 10.000 Meter absolvierten. Roland Straub und Wolfgang Halweg, beide Jahrgang 1948, waren die Ältesten.

Der vielleicht spannenste Wettkampf war aber wohl der 3000-Meter-Mannschaftslauf. Seit Jahren haben die „Backpiraten“ aus Jörg Dwengers Bäckerei hier den Sieg abonniert. Drei Mannschaften schickten sie diesmal ins Rennen. Und tatsächlich: Eine davon – Julian, Niklas und Merlin Dwenger, auch als „Jörgis Jungs“ bekannt –, schaffte es wieder aufs Siegertreppchen.

Schnelle Bewegung gab es übrigens nicht nur auf der Rennstrecke, denn zwischen den Läufen spielte die Altonaer „Bando Sambado“ immer wieder auf. Ihre heißen Rhythmen fuhren manchen in die Beine, und so wirbelten sie dann mit südamerikanischer Heißblütigkeit über das Pflaster auf dem Drosteivorplatz.

Tanzen konnte man auch später noch. Die Uetersener „Teddycoats“ animierten auf Einladung der Rathauspassage zum „Squaredance“. Wer aber lieber besinnlich wandeln wollte, fand dazu vor Mouna Ramckes ausgestellten Gemälden im Foyer der Sparkasse Südholstein eine gute Gelegenheit.

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