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Pinneberg : Eine Sporthalle wird zum Flüchtlingsheim

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bis zu 120 Asylsuchende sollen in Zukunft in der Kreisberufsschule untergebracht werden.

Pinneberg | Die Sporthalle der Kreisberufsschule Pinneberg soll in Kürze für den Unterricht und den Vereinssport gesperrt und zur ersten vorübergehenden Sammelunterkunft für Flüchtlinge im Kreis Pinneberg umfunktioniert werden. Sobald das geschehen ist, werden dort bis zu 120 Asylsuchende einziehen können, sagte Oliver Carstens, Sprecher des Kreises Pinneberg, auf Nachfrage gestern. „Die Sporthalle soll nur eine absolute Notlösung für wenige Tage sein“, fügte Carstens an.

Wann das Gebäude bezugsfertig ist, sei noch ungewiss. Derzeit prüfe die Pinneberger Kreisverwaltung die Infrastruktur der Sporthalle, etwa die Toiletten, die Lüftung sowie die Versorgungsmöglichkeiten.

„Die Flüchtlinge sind hier und bis zum Ende dieses Jahres wird mit noch etwa 2200 weiteren gerechnet. Diese müssen untergebracht werden“, sagte Kerstin Seyfert (CDU), Vorsitzende des Schulausschusses des Kreises Pinneberg, auf Nachfrage dieser Zeitung.

Ziel sei es, die Kommunen im Kreisgebiet vorübergehend zu entlasten und ihnen die Möglichkeit zu geben, ausreichend Wohnraum für Flüchtlinge zu schaffen. Das hat laut Seyfert zur Folge, dass bei einer Sporthallenbelegung sowohl der Unterricht als auch der Vereinssport dort nicht mehr betrieben werden können. Es werde aber bereits mit anderen Schulen verhandelt, ob der Unterricht in andere Bildungseinrichtungen verlegt werden könnte.

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erstellt am 15.Okt.2015 | 12:30 Uhr

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