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JBS in Pinneberg : Eine Reise in das wahre Panama

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Vom Waisenhaus bis zur Sambaparty: Schüler lernen auf einer Reise alle Facetten des mittelamerikanischen Landes kennen.

shz.de von
erstellt am 23.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Drei Wochen sind die 16 Schüler der Johannes-Brahms-Schule (JBS) schon in Panama unterwegs – auf ihrer Reise lernten sie nicht nur die Sonnenseiten des mittelamerikanischen Landes kennen: Am 14. Oktober besuchten die Jugendlichen zusammen mit ihren Lehrern, Harry Hansen und Maureen Syring, das „Orfanato“, das Waisenhaus, in Las Tablas, wo die Pinneberger während ihres fast einmonatigen Aufenthalts wohnen. Die sieben Kinder in der Einrichtung sind ein bis zwei Jahre alt. Teils haben sie ihre Eltern verloren, teils können sich die Familien nicht mehr um die Kleinkinder kümmern, manche von ihnen sind außerdem unterernährt. Zu den Betreuern vor Ort gehört auch die Freiwillige Helferin Johanna aus Berlin, die die Besucher aus Deutschland durch das Waisenhaus führte. Die panamaischen Waisen hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Brahms-Schülern. Unbeschwerter war dagegen der Besuch an der Privatschule „Colegio Augustino“ in Chitré, einem Nachbarort von Las Tablas. Die 930 Schüler werden vor allem von Nonnen unterrichtet – die Einrichtung gilt als eine der besten Schulen außerhalb der Hauptstadt Panama City. Zu Ehren der Pinneberger Schüler führten fünfjährige Vorschulkinder „Schneewitchen“ in englischer Sprache auf. „Eine Vorstellung auf höchstem Niveau“, kommentierte Hansen. Anschließend hatten die Jugendlichen aus der Kreisstadt die Möglichkeit mit Gleichaltrigen Panamaern zu sprechen. Hansen: „Sie haben so einen guten Einblick in das Leben in diesem Land bekommen.“

Auch die Schule in Las Tablas besuchen die JBSler regelmäßig, inklusive schweißtreibender Sportstunden bei 30 Grad. Regelmäßig stehen Ausflüge zu lohnenden Zielen der Umgebung auf dem Programm, selbstverständlich auch die beliebtesten Strände von Panama. Ein Höhepunkt war die Reise auf die „Isla Canas“. „Wir konnten dort eine Riesenschildkröte beim Eierlegen beobachten“, berichtet Schülerin Winnie Mintert. Auch wenn die Moskitoschwärme in den Tropen den Schülern sehr zusetzen und die langen Touren in zu kleinen Bussen oft anstrengend sind, betont Winnie: „Das ist eine ganz besondere Lebenserfahrung.“ Besonders die Feste in dem lateinamerikanischen Land werden den Schülern in Erinnerung bleiben. „Bei heißen Salsa- und Sambarhythmen, begleitet von Akkordeon und Gitarre, muss man einfach tanzen“, erzählt Winnie. Auch die fröhliche Art der Gastgeber kommt bei den Norddeutschen gut an: „Man geht hier einfach alles etwas entspannter an“.

 

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