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Kummerfeld : „Eine lebende Legende unserer Firma“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Hartmut Trampnau gehört seit 45 Jahren zur Belegschaft der Firma Tempelmann Feinwerktechnik.

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2013 | 16:21 Uhr

Es ist der 2. September 1968. Für den 15-jährigen Hartmut Trampnau aus Kummerfeld beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Denn an jenem Montag startet seine Ausbildung zum Feinmechaniker bei der Pinneberger Firma Helmut Tempelmann, der heutigen Tempelmann Feinwerktechnik an der Flensburger Straße. Seitdem sind 45 Jahre vergangen und Trampnau ist immer noch Teil der Belegschaft. Doch nicht irgendeiner, wie Seniorchef Bernd Tempelmann während einer Feierstunde zu Ehren des heute 59-Jährigen am Montag deutlich machte: „Hartmut Trampnau ist eine lebende Legende unserer Firma.“

Musste sich Trampnau wegen seiner geringen Größe von 1,50 Meter in den ersten Ausbildungsmonaten noch den ein oder anderen Spruch von Kollegen und Kunden anhören („Na Kleiner, musst wohl noch ’ne Stulle essen“), ist er mittlerweile aus dem Betrieb „ob seines fundierten Wissens und seiner Einsatzbereitschaft nicht mehr wegzudenken“, wie Bernd Tempelmann sagte. Seine Leistungen waren von Beginn an überdurchschnittlich. So war Trampnau 1971 der erste Lehrling, der seit Bestehen der Feinmechanikerinnung die Gesellenprüfung vorzeitig ablegen konnte. In den kommenden Jahren folgte die Qualifizierung zum Vorarbeiter und Einrichter. Heute ist der Kummerfelder technischer Ausbildungsleiter sowie stellvertretender Fertigungs- und Qualitätsleiter.

„Er reibt sich für das Wohl der Firma auf und macht nie pünktlich Feierabend“, beschreibt Geschäftsführer und Inhaber Hardy Tempelmann die Arbeitseinstellung des 59-Jährigen. Zudem sei Trampnau an zahlreichen Neukonstruktionen beteiligt gewesen und habe an vielen Projekten teilgenommen, wie Tempelmann erläuterte. Gefeiert wurde am Montag mit der gesamten Belegschaft in einer der Fertigungshallen. Bei Getränken und belegten Brötchen bedankte sich der Jubilar bei der Familie Tempelmann und allen Mitarbeitern für das entgegengebrachte Vertrauen. „Ich habe mich von Anfang an wohlgefühlt und mit allen prima zusammenarbeiten können“, sagte Trampnau. Und weiter: „Ich bin glücklich hier arbeiten zu dürfen und gehe jeden Morgen mit Lust und Laune zur Arbeit.“

Auch privat lief für Trampnau, der übrigens nach wie vor in seinem Kummerfelder Elternhaus wohnt, in den vergangenen Jahrzehnten alles nach Wunsch. Seit 35 Jahren ist er mit seiner Frau Monika verheiratet. Die beiden haben vier Kinder und drei Enkelkinder.

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