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Pinneberger Tageblatt

25. November 2017 | 02:40 Uhr

„Eine faszinierende Reise“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Städtepartnerschaft Herzliche Menschen und Oktoberfest auf Amerikanisch / Präsentation der Reisefotos in Pinneberg ist geplant

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2017 | 16:00 Uhr

Adrette Stadtvillen und unzählige Autos umgeben von Natur – das ist Pinnebergs Partnerstadt Rockville. So beschreiben es zumindest die Pinneberger, die sich auf nach Amerika gemacht hatten, um die 60-jährige Städtepartnerschaft Pinneberg-Rockville zu feiern (wir berichteten). Nun sind auch die letzten von ihrer Reise in den Staat Maryland zurückgekehrt, im Gepäck ihre vielfältigen Reiseeindrücke. Diese wollen sie Anfang November bei einer Fotopräsentation noch einmal aufleben lassen und in Erinnerungen schwelgen.

Zwei Pinneberger Gruppen waren unterwegs und trafen sich zum Jubiläum in Rockville. Eine 13-köpfige Delegation, die privat untergebracht war, und die 47-köpfige Reisegruppe der deutsch-amerikanischen Gesellschaft Rockville-Pinneberg (DAGRP). „Die Reise war faszinierend“, erzählt der Organisator Herbert Hoffmann. Ihn hat besonders die Gastfreundschaft beeindruckt: „Wir sprechen ja oft von der amerikanischen Nachlässigkeit, aber da war gar nichts von. Sie haben alles mit Liebe und Herzenswärme auf die Beine gestellt.“ Da stimmt ihm der Präsident der DAGRP, Bernd Hinrichs, zu: „Das waren unglaubliche Festlichkeiten.“

Für die insgesamt 60 Pinneberger gab es gleich mehrere Empfänge: Im Garten der Bürgermeisterin Bridget Donnell Newton, im F. Scott Fitzgerald Theater und bei der Freiwilligen Feuerwehr. Festzelte, Büfett mit lokalen Delikatessen, Liveband – alles dabei. Ein besonderes Event hatten die Rockviller extra für den deutschen Besuch organisiert: Ein Rocktobier-Fest rund um den Marktplatz. „Es wurden extra Bierdeckel gedruckt, es gab deutsches Bier und Weißwurst – alles, was den bayerischen Magen versaut“, sagt Hoffmann lachend. Das kam in der Stadt an. „Sie haben das Jubiläum zu einem Stadt-Event gemacht, es waren unheimlich viele Menschen da“, sagt Hinrichs.

Rockville beschreibt Hoffmann als groß – aber gemütlich und sauber. „Am Straßenbild spürt man, dass es der Stadt gut geht. Viele der Menschen sind in guten Jobs.“ Mit annähernd 70  000 Einwohnern ist sie wesentlich größer als Pinneberg mit 43  000 Einwohnern. Laut Hoffmann prägen viele freistehende Familienhäuser das Stadtbild. Hinrichs ergänzt: „Es ist eine Autostadt. In Amerika ist alles weiträumiger und die Entfernungen sind ganz andere. In Pinneberg können wir das Meiste zu Fuß oder mit dem Rad erreichen, das ist dort gar nicht möglich.“

Rockville gilt als eine der ältesten Städte Marylands und liegt nahe Washington D.C. Die Gründung geht zurück in die Zeit der Kolonialisierung: wenige Häuser, eine Taverne, ein Gericht und ein Gefängnis – mehr gab es im 18. Jahundert von Rockville nicht. Heute ist es eine boomende Stadt.

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