Eine Erfolgsgeschichte

2015: Mit einem ersten Spatenstich gaben Bürgermeisterin Urte Steinberg und Vertreter der LEG Entwicklung das Gelände der  ehemaligen Eggerstedt-Kaserne frei.
2015: Mit einem ersten Spatenstich gaben Bürgermeisterin Urte Steinberg und Vertreter der LEG Entwicklung das Gelände der ehemaligen Eggerstedt-Kaserne frei.

Wohnen, Gewerbe und Schule in Pinnebergs Parkstadt / Luxushotel geplant

von
08. November 2018, 16:37 Uhr

Einst waren hier zahlreiche Soldaten stationiert, nun sind Zivilisten auf dem ehemaligen Eggerstedt-Kasernenglände zu Hause. Die Parkstadt, das neue Stadtviertel von Pinneberg, ist heute dort angesiedelt. Luxuriös, vorzeigbar. Nachdem die Bundeswehr abgezogen war, kaufte und erschloss die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) 2015 das 33  Hektar große Areal der früheren Eggerstedt-Kaserne. Der Kaufpreis betrug 1,4  Millionen Euro. Die LEG übernahm die Kosten für die Erschließung. Am 22. Mai 2015 war der erste Spatenstich mit Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos).

In der Zwischenzeit ist viel passiert: Auf einer Fläche von rund sieben Hektar entstand Bauland für 250 neue Wohneinheiten, attraktive Grundstücke für 74 Einzelhäuser, 13 Doppelhäuser sowie für 15 Stadtvillen. Die Internationale Schule ist das Kernstück des International School Campus Hamburg auf dem 63 000 Quadratmeter großen Eggerstedt-Gelände.

Weitere Einrichtungen sind bereits umgesetzt oder noch in Planung. So gibt es seit Januar 2015 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schulgebäude die Kita Parkstadt des Hamburger Bildungsträgers Wabe, in der eine bilinguale Vorschule untergebracht ist.

„Die Parkstadt hat sich in nur wenigen Jahren als Erfolgsgeschichte der Stadtentwicklung entpuppt. Kommunalpolitik und Investoren haben zusammen mit der Verwaltung die richtigen Weichen gestellt“, sagt Bürgermeisterin Steinberg auf Anfrage. Der Mix aus Wohnen, Grün, Bildung und Gewerbe sei hier hervorragend gelungen. „Es ziehen immer mehr Familien in die Parkstadt, denn Familienfreundlichkeit wird hier groß geschrieben“, sagt die Bürgermeisterin. Angefangen bei der Kindertagesstätte, dem bereits eröffneten Spielplatz für 6- bis 14-Jährige bis hin zur Internationalen Schule. Die Lage der Parkstadt mitten in der Stadt sei einmalig und biete kurze Wege sowohl in die Innenstadt und zum Bahnhof, als auch zum direkt angrenzenden Regionalpark Wedeler Au und Baumpark An der Raa, zu mehreren Schulen, Kitas, dem Jugendtreff Komet und auch Sportvereinen, so die Bürgermeisterin.

Die Parkstadt ist auch für Gewerbebetriebe sehr interessant, wie die Verwaltungschefin betont. „Die ersten Ansiedlungen sind bereits erfolgt, manche Gebäude noch im Bau oder in Planung. Die Gewerbegrundstücke fanden reißenden Absatz.“ In Zahlen: 18 Firmen-Gewerbegrundstücke wurden verkauft, davon 16 in der Parkstadt und 2 am Kreisel Westring. Eine Firma hat seit Frühjahr 2014 den Betrieb aufgenommen und vergrößert sich. Weitere gewerbliche Gebäude werden zum Teil errichtet, mit Betriebsbeginn ist bis Ende 2018 zu rechnen.

Doch das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht: Der Schulcampus soll wachsen, eine Dreifeldsporthalle sowie eine Erwachsenen- Akademie gehören zu dem Projekt. Des Weiteren plant der Hamburger Investor auch ein Hotel mit etwa 120 Zimmern und Suiten inklusive Restaurant und Konferenzcenter. Derzeit ist vorgesehen, dass die renommierte RIMC Hotelgruppe aus Hamburg das Haus betreibt.

Außerdem sehen die Pläne ein Multifunktionsgebäude mit Sportbad und mehrere Lehrschwimmbecken im Erdgeschoss, ein Becken mit Außenbereich, Wellnesseinheiten, eine große Turnhalle sowie ein Ärztezentrum zur Campus- Versorgung in den Obergeschossen vor. 100-Millionen-Euro sollen in den nächsten Jahren investiert werden. Für Pinnebergs neuen Stadtteil.

Am Dienstag, 13. November, erscheint der nächste Serienteil zur Innenstadt.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen