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Bauausschuss für Anschaffung : Eine Drehleiter für Bönningstedt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bauausschuss befürwortet einstimmig die Anschaffung eines gebrauchten Rettungsgeräts. Reparatur der alten Leiter wäre teurer.

von
erstellt am 19.Sep.2015 | 10:00 Uhr

Bönningstedt | „Wir sind sehr froh, dass endlich Bewegung in die Sache kommt und es an die Lösung des Problems geht“, ist Bönningstedts Wehrführer Stefan Birke erleichtert. Gemeinsam mit zahlreichen Feuerwehrkameraden wartete er während der Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und Umweltschutz darauf, dass das Gremium eine Entscheidung trifft. Darüber, einer außerplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 15.000 Euro zuzustimmen – um eine gebrauchte Drehleiter zu kaufen.

„Nach einer Begehung der Feuerwehr-Unfallkasse am 2. September wurde uns mitgeteilt, dass die Anhängerleiter ein Sicherheitsrisiko darstellt – sowohl für die Kameraden als auch für die zu rettenden Personen“, berichtete Birke dem Gremium. Damit bestehe dringender Handlungsbedarf. „Über die Kreisfeuerwehrzentrale erhielten wir dann Kenntnis über ein Fahrzeug der Wehr am Timmendorfer Strand“, erläuterte der Wehrführer.

Das 25 Jahre alte Fahrzeug sei mit mehreren Kameraden eingehend getestet und unter die Lupe genommen worden. „Es ist in einem sehr guten Zustand für einen einmalig guten Preis“, betonte Birke. Zudem sei eine Reparatur der alten Leiter um mehrere tausend Euro teurer als die Anschaffung des gebrauchten Rettungsgeräts. Es bedurfte kaum einer Diskussion der Politiker: Sowohl Christel Hansen (BWG) als auch Resy de Ruijsscher (Grüne) sprachen sich für den Kauf aus. Das Votum der Politiker fiel einstimmig aus.

„Der Preis stützt sich auf ein Gutachten der Dekra“, erklärt Alkis Rosteck, zuständiger Sachbearbeiter in der Timmendorfer Verwaltung. Die Hauptuntersuchung – etwa 100 Euro ohne Reparaturen – und die jährliche Sicherheitsprüfung – je nach Aufwand etwa 1000 Euro – stünden aus. „Nach dem Kauf der neuen Drehleiter für 650.000 Euro haben wir das nicht mehr investiert“, erläutert Rosteck.

Jetzt heißt es „zusammenrücken“ in der Bönningstedter Fahrzeughalle. „Wir werden eine Übergangslösung finden, denn dieses Fahrzeug kann nicht im Freien stehen“, betonte Birke im Gespräch mit dieser Zeitung. Und büffeln: „Wir müssen erst mal Maschinisten für dieses Fahrzeug ausbilden“, kündigt Birke an.

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