Eine Broschüre für die Neubürger

pu_koll

Kummerfelder Finanzausschuss will mit Infoblättern die Identifikation erhöhen

shz.de von
11. Juni 2014, 16:00 Uhr

Die Gemeinde Kummerfeld will ihr Image durch eine Begrüßungsbroschüre für Neubürger verbessern. Der Finanzausschuss sprach sich in der Feuerwache für dieses Projekt aus. Für die Erstellung des Layouts und der ersten Mappen sollen 500 Euro zur Verfügung gestellt werden. Geplant ist eine Mappe, in der Informationsblätter ständig ergänzt und ausgetauscht werden können. „So sind wir immer auf dem neuesten Stand“, sagte Bürgermeisterin Erika Koll (SPD, Foto). Bei Hochglanzbroschüren wie es sie vom Amt Pinnau gebe, sei die Aktualität nicht ohne weiteres zu gewährleisten.

Koll hofft zudem, so die Identifikation der Neubürger mit ihrer Heimatgemeinde zu erhöhen. Jeder erfahre, was vor Ort passiere. Aufgrund der Neubaugebiete im Dorf erwartet die Gemeinde in den kommenden Jahren einen starken Zuzug.


Feuerwehrmann bei Höhenrettung dabei


Darüber hinaus entschied der Finanzausschuss, eine Sonderaufgabe der Feuerwehr zu unterstützen. Die Kummerfelder haben einen Brandbekämpfer, der in der Höhenrettung aktiv ist. Eine Qualifikation, die zwar in Kummerfeld wenig nutzt, auf Kreisebene aber wichtig ist, erklärte Wehrführer Marc-Oliver Peters. Damit der Versicherungsschutz des Kameraden gewährleistet ist, muss die Gemeinde die Sonderaufgabe allerdings genehmigen. Die Zustimmung war nur Formsache. „Wir müssen das Ehrenamt schließlich unterstützen“, erklärte Koll. So ist nicht nur der Versicherungsschutz gewährleistet. Außer einer Zusatzausbildung brauchen Höhenretter nämlich auch eine spezielle Schutzausrüstung. Die Kosten von rund 900 Euro übernimmt die Gemeinde.

Darüber hinaus sprach sich der Finanzausschuss dafür aus, die Gebührensatzung der Feuerwehr zu ändern. Dadurch werden auf Amtsebene einheitliche Regelungen hergestellt.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen