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HSV-Kolumne : Eine beschämende Leistung des HSV

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Trainerwechsel ist wirkungslos verpufft

Hamburg | Nimmt man das Spiel gegen Leverkusen als Maßstab, ist der Trainerwechsel wirkungslos verpufft. Die Hanseaten agierten genauso desolat wie in den vergangenen Wochen und wirken wie ein Absteiger. Die gestrige Leistung war einfach nur beschämend.

Die Hoffnung ist auch in dieser Spielzeit nur, dass sich zwei Mannschaften finden, die noch schlechter sind. Auf die Stärke des eigenen Teams setzt vermutlich nicht mal ein Fan, der seinen Lottoschein in der festen Überzeugung auf sechs Richtige abgibt.
In der Hinrunde funktionierte wenigstens noch die Abwehr. Doch selbst damit ist es nun vorbei. Cleber ist aufgrund seines rüpelhaften Spiels ständig ein Kandidat für gelbe oder wie gegen Berlin sogar rote Karten, Heiko Westermann streut immer wieder mal katastrophale Fehlpässe ein und Johan Djourou fällt ebenfalls mehr durch Stockfehler als durch gelungene Rettungsaktionen auf. Dazu wirken sie alle unbeholfen und langsam.

Die Gegner der Hamburger können sich darauf verlassen, dass ihnen einer der Innenverteidiger ein Tor auf dem Silbertablett serviert. Und da der Begriff harmlos noch eine schmeichelhafte Beschreibung für die Offensive der Rothosen ist, reicht das meistens schon für den Sieg.

Man hofft zwar immer noch, dass die Hanseaten den Klassenerhalt schaffen. Unabhängig davon steht aber schon jetzt fest: Ein Verein wie der HSV und eine Stadt wie Hamburg haben etwas Besseres als diese Mannschaft verdient.





 

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