Eindrucksvolle Explosionen

Magdalena (von links, 5), Johannes (1) und Katharina (3) mit Feuerwehrmann Heiko Jeppsson.
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Magdalena (von links, 5), Johannes (1) und Katharina (3) mit Feuerwehrmann Heiko Jeppsson.

Tag der offenen Tür zum 125. Geburtstag: Freiwillige Feuerwehr Appen präsentiert sich / Viele spektakuläre Simulationen

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22. Juni 2014, 22:30 Uhr

Appen | Lucas ist neun, kommt aus Uetersen und im nächsten Jahr will er Mitglied der Jugendfeuerwehr werden. Am Sonnabend zeigte er seiner Zwillingsschwester Emely in Appen, was er alles schon weiß. Gelegenheit dazu bot der „Tag der offenen Tür“ der Freiwilligen Feuerwehr, die diesen Tag zum Anlass nahm, um ihren 125. Jahrestag zu feiern.

Von 11 bis 16.30 Uhr ging es auf dem Gelände am Almtweg rund. Eine Attraktion löste die nächste ab. Zunächst war die Jugendfeuerwehr mit einer Übung dran. Danach simulierte die aktive Wehr zusammen mit dem Rettungsdienst einen Unfall mit einer eingeklemmten Person. Nachdem Anke Eckart aus Schenefeld einen Notruf abgesetzt hatte, dauerte es nur zwei Minuten, da war der Rettungswagen vor Ort, zwei Minuten folgte die Feuerwehr. Und dann ging es Hand in Hand, bis das Dach des Autos entfernt war und der Verletzte geborgen werden konnte.

Danach konnten Interessierte selbst eine Schutzuniform der Feuerwehr anlegen und mit einer hydraulischen Schere aus einem normalen Auto ein Cabrio machen. Eckart nutzte die Gelegenheit als eine der ersten. Auf dem Parkplatz wurden eindrucksvoll Fett-, Spraydosen und Airbagexplosionen demonstriert. Um 15 Uhr zeigten die Höhenretter des THW dann ihr Können. Zuvor hatten sie schon eine Schwerlastrettung demonstriert.

An Schulen und Kindergärten war aufgerufen worden, Bilder mit dem Thema Feuerwehr zu malen. 90 Einsendungen gab es, 20 Kinder bekamen am Sonnabend einen Stoff-Grisu, den kleinen Feuerwehrdrachen.

Ab 18.30 Uhr wurde es dann offiziell. Mit ganz vielen Gästen feierten die Kameraden ihr Jubiläum. Wehrführer Marco Lienau gab einen Rückblick in die Geschichte der am 2. September 1889 gegründeten Wehr und der Hoffnung Ausdruck, dass es weiterhin gelingen werde, eine eigenständige schlagkräftige Wehr im Ort zu behalten. Anschließend wurde auf zwei großen Leinwänden Fußball geschaut: Deutschland gegen Ghana.


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