Pinneberg : Ein Vormittag auf der Feuerwache

Michael Kröplin zeigt, wie er seine Schutzkleidung anlegt.
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Michael Kröplin zeigt, wie er seine Schutzkleidung anlegt.

Altersgerechte Brandschutzerziehung: Der Kindergarten am Hindenburgdamm besuchte die Freiwillige Feuerwehr.

shz.de von
20. September 2013, 16:00 Uhr

„Was tun, wenn es brennt?“ Ein Vormittag bei der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg, das bedeutete für zwölf Kinder aus der „Grashüpfer“-Gruppe des Evangelischen Kindergartens am Hindenburgdamm viel Wissenswertes zum richtigen Verhalten bei einem Brand – aber auch jede Menge Action.

Zunächst stand aber Theorie auf dem Programm. Was sind die Aufgaben der Feuerwehr? Wie sollen sich Kinder verhalten, wenn ein Feuer in der Wohnung ausbricht? Wie meldet man sich richtig am Telefon? Brandschutzerzieher Michael Kröplin hatte den jungen Besuchern viel mitzuteilen. Vieles war den Kindern aber bereits bekannt – auch das die Feuerwehr „Katzen aus dem Baum rettet“. Anschließend durften die Kinder alle Feuerwehrautos einzeln begutachten. Schläuche, Metallscheren, Spreizer und Kettensägen – Kröplin erklärte den gespannt zuhörenden Kindern die Funktionsweise der Ausrüstung. Stück für Stück legte er auch seine Arbeitskleidung inklusive Atemschutzgerät an.

Zum Abschluss dann die Höhepunkte des Besuchs: Im Feuerwehrauto durften die Kinder einmal über den Hof heizen und anschließend im Keller durch den Hindernisparcours krabbeln – hier trainieren die Feuerwehrleute normalerweise Personenrettung. „Dabei muss ein Feuerwehrmann alleine eine 100 Kilo schwere Puppe herumschleppen“, erzählte Kröplin.

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