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Pinneberger Tageblatt

22. September 2017 | 21:03 Uhr

Ein Urlaub wie bei Robinson Crusoe

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Seit 2007 werden auf der Helgoländer Düne Ferienbungalows gebaut / Inzwischen sind es 36 Holzhäuser

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Pünktlich zum Start der Tourismussaison auf der Helgoländer Düne sind weitere elf Bungalows schlüsselfertig an Klaus Furtmeier, den Tourismusdirektor der Insel, übergeben worden. Insgesamt besteht das Bungalowdorf jetzt aus 36 Holzhäusern, in denen jeweils bis zu sechs Personen ihren Urlaub verbringen können.

„Ein Urlaub auf der Düne ist Robinson-Feeling pur“, sagte Furtmeier im Gespräch mit dieser Zeitung. Denn viele der Gäste kämen nur tagsüber mit der Fähre auf die Düne. Diese verkehrt zwischen Ende März und Anfang November im Halbstundentakt und bringt die Gäste der Hauptinsel an die Badestrände auf der Düne. „Doch wenn die Tagesgäste wieder zurück auf der Hauptinsel sind, dann hat man die Düne fast für sich allein“, erläuterte Furtmeier.


Die ersten Bungalows stehen seit 2007


Die ersten fünf Bungalows wurden im Jahr 2007 auf der zirka 130 000 Quadratmeter großen Düne gebaut. Jeweils weitere zehn kamen in den beiden Folgejahren hinzu. Insgesamt sollen es einmal 57 Bungalows werden. Doch wann das Projekt „Bungalowdorf“ abgeschlossen ist, lasse sich noch nicht sagen. „Die elf Häuser, die jetzt fertig sind, haben zirka 1,5 Millionen Euro gekostet“, sagte Furtmeier. Diese Investition sei nur möglich gewesen, da das schleswig-holsteinische Innenministerium der Gemeinde eine Eigenkapitalerhöhung genehmigt habe. „Für eine kleine Gemeinde wie Helgoland war das eine Menge Geld“, sagte Furtmeier. Um die fehlenden Bungalows fertig bauen zu können, bedürfe es jetzt weiterer Mittel. „Die Baugenehmigung und die Planungen dafür sind schon fertig und warten darauf, umgesetzt zu werden“, berichtete Furtmeier.

Das sich die Investitionen für die Insel auf Dauer lohnen werden, davon ist Furtmeier überzeugt. Im vergangenen Jahr lag die Auslastung der Bungalows bereits bei mehr als 80 Prozent und auch für die jetzt beginnende Saison besteht bereits eine 60-prozentige Auslastung.

Derzeit werde auf Deutschlands einziger Hochseeinsel darüber nachgedacht, ob das Angebot auf der Düne ausgeweitet und diese ganzjährig bewohnbar gemacht werden sollte. „In den Bungalows wäre das theoretisch möglich und es kommen immer mehr Touristen“, so Furtmeier.

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