zur Navigation springen

Marienkirche : Ein Turm, ein Fest und ganz viele Lose

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Besucher genossen Musik, Spiele und Informationen. Ehrenamtlich organisierte Veranstaltung hat guten Zweck.

shz.de von
erstellt am 13.Jun.2017 | 15:00 Uhr

Quickborn | Das Turmfest der Quickborner Marienkirche wurde erstmals im Jahr 1989 begangen. Damals lag der Ursprung noch darin, Spenden für die Sanierung des Kirchturms zu sammeln. „Inzwischen wurde der Zweck erweitert“, erklärte Pastorin Claudia Weisbarth im Gespräch mit unserer Zeitung. Sie war während der ganzen Feier am Sonntag fleißig dabei, Lose an die Besucher zu verkaufen. „Ein Drittel der Einnahmen gehen an die Marienkirche, ein Drittel ist für den Neubau des Gemeindezentrums in Hasloh, und das letzte Drittel ist für unser Schulprojekt in Doliambo“, zählte die Pastorin auf.

Alle zwei Jahre veranstaltet die evangelische Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh das Turmfest. Während der vergangenen zwei Feste stürmte und regnete es. „In diesem Jahr haben wir zwar gutes Wetter, aber dafür sind vermutlich viele ans Meer gefahren“, sagte Pastorin Weißbarth. Dennoch freute sie sich über zahlreiche Besucher an diesem Tag.

Bereits zum zehnten Mal organisierte das Veranstaltungs-Team die Feier rund um die Marienkirche. Den Anfang machte ein Gottesdienst mit Pastorin Weisbarth. Im Anschluss eröffnete der Posaunenchor Quickborn unter der Leitung von Michael Schmult die Feier auf die Wiese neben der Kirche.

Turm der Marienkirche spielte zentrale Rolle

Auch das Peter-Wulff-Thiessen-Trio trat während der Veranstaltung auf. Zahlreiche Spiele, in denen der Turm eine zentrale Rolle spielte, wurden den Besuchern angeboten. In schwindelerregende Höhe ging es zum Beispiel beim Turmerlebnispfad. Kinder und Jugendliche hatten die Möglichkeit, über ein zwischen zwei Bäumen gespanntes Seil zu balancieren. Gesichert wurden sie dabei von einem Experten. Eltern und Freunde feuerten an und machten Mut. Weiter ging es zu verschiedenen Spielangeboten der Pfadfinder der evangelischen Kirche. Beim Errichten des „Tower of Power“, beim Schubkarrenrennen, Geschenkeangeln oder Dosenwerfen konnten die Besucher ihr Geschick unter Beweis stellen.

Mit Informationsständen war auch die Diakonie Quickborn vor Ort. Dazu zählten die Werkstatt, die Aktion Christophorus und das Wohnhaus Quickborn. Für eine Stärkung sorgte unter anderem die Frauengruppe der Diakonie. Die Geschichtswerkstatt präsentierte einige Werke in einer Ausstellung. Das Programm kam an. „Es ist ein wirklich schönes Fest für die ganze Familie. Es gibt tolle Angebote für die Kinder, und wir fühlen uns sehr wohl“, lautete das Fazit von Martha Risch aus Quickborn, die gemeinsam mit ihrer Familie vor Ort war.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen