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SummerJazz in Pinneberg : Ein Tänzchen auf dem Bürgersteig

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das SummerJazz-Festival in Pinneberg hat sich zu einem großen Volksfest gewandelt. Ehemalige Pinneberger sind extra dafür in ihre Heimatstadt zurückgekehrt.

Pinneberg | Nicht jedem gefiel die Musik, aber das Straßenfest rund um die sechs Bühnen und Verkaufsstände in der Pinneberger Fußgängerzone, das fanden alle großartig. Die 20. SummerJazz-Tage brachten Einheimische und Gäste aus allen Teilen Deutschlands in fröhlicher Partylaune zusammen. Selbst das Wetter trug dazu bei, Pinneberg von seiner schönsten Seite zu präsentieren. Ebenso Helfer im Hintergrund wie etwa Martin Tramtow und Sven Lehnitz, die auf dem Drosteiplatz für den richtigen Ton und die Bühnenbeleuchtung sorgten. Oder Ehrenamtliche wie Dörte und Marc Meyn, Brigitte Mehl und viele andere, die Pins und Souvenirs unter die Leute brachten.

Gesangspädagogin Katja Hannemann und Freunde genossen im Eiscafé die unterschiedlichen musikalischen Schwingungen von Auftrittsplattformen in der Nähe, die in der Atmosphäre miteinander konkurrierten und sich auch gut mit dem Lärm spielender Kinder vermischten. „Wie schön, dass hier etwas los ist, was Menschen zusammenbringt“, brachte sie das Erlebnis auf den Punkt. Lokale Politiker sahen das genauso: Werner Mende und Ehefrau Helga plauderten bei einem Gläschen Wein mit Sina Bendler und Andreas Prange, die aus Hannover an die Pinnau gereist waren. Klaus Marquardsen von der Agenda 21 schlenderte mit Mechthilde Gräfin von Waldersee aus Itzehoe durch die Menge.

Julia Müller aus Barmbek hatte alle ihre Freundinnen für den Ausflug nach Pinneberg zusammengetrommelt. Denn sie feierte an diesem Tag ihren Abschied vom Single-Dasein. Freundin Meike Danker lieferte als Saxophonistin in der Körrie Kanter Big Band ein Soloständchen dazu.

Jan Wegeng lebt heute im Westfälischen, ist aber in Pinneberg aufgewachsen. Das war genug Grund für ihn, mit vielen alten Freunden beim SummerJazz seinen 30. Geburtstag zu feiern. Als „Prinzessin Lillifee“ hatten sie das Geburtstagskind aufgetakelt. Als Namensschild prangte allerdings „Mäpelmon“ auf seinem Rücken, Ruhrpott-Slang für einen Nörgler. Das sei er nämlich normalerweise, spottete die Freundesclique.

Hin und wieder wurde auf dem Bürgersteig getanzt, vor allem da, wo Suzanne Braun und Semih Betin einen einladenden Swing fanden. Schließlich ist ihr Markenzeichen „dancealot“, Tanzkurse und Workshops in Hamburg-Altona.
 

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erstellt am 10.Aug.2015 | 12:00 Uhr

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