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Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 20:53 Uhr

Ein Siegel für berufliche Zukunft

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Arbeitsagentur und Klaus-Groth-Schule unterschreiben Kooperationsvertrag / Verbindliche Grundlage der bisherigen Zusammenarbeit

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Neues steht nicht in der Vereinbarung, zu deren Unterzeichnung sich Uwe Schäfer und Rolf-Dieter Knoop von der Bundesagentur für Arbeit mit der Leiterin der Klaus-Groth-Schule (KGS) Rita Wittmaack und Werner Schwandt, dem KGS-Koordinator für Berufsorientierung, zusammensetzten. Vielmehr gehe es darum, bewährte Formen der Zusammenarbeit auf eine verbindliche und verlässliche Grundlage zu stellen, betonten beide Seiten. Deshalb wurden die seit der Schulgründung gewachsenen Strukturen der Berufsorientierung jetzt schriftlich fixiert und damit jederzeit nachvollziehbar.

„Unser Konzept für den Übergang in die Berufswelt nach einem Abschluss an der Klaus-Groth-Schule beginnt bereits in der Klassenstufe fünf. Wir wollen durch eine frühzeitige Begegnung mit der Berufswelt erreichen, dass diese schon früh Teil der Lebenswirklichkeit unserer Schülerinnen und Schüler wird. Eine Fülle von unterschiedlichen und mehrschichtigen Angeboten begleiten dann unsere Schülerinnen und Schüler durch die Jahrgänge bis zum Abschluss. Sie werden kompetent in den wichtigen Phasen der Berufsorientierung begleitet und haben die Chance auf eine intensive Ausbildung ihrer Kompetenzen.“ So deutlich sagt das schon der Internetauftritt der KGS.

Der Erfolg dieser Mühen sei deutlich erkennbar, lobte Schäfer, Berufsberatungsteamleiter der Agentur für Arbeit in Elmshorn. Viel seltener als anderswo verlassen Schüler die KGS vorzeitig und ohne Abschluss oder Perspektive. Die Agentur unterstützt die Arbeit der Schule unter anderem mit monatlichen Sprechstunden. Ihr Berufsberater Knoop aus Pinneberg ist auch bei Elternabenden dabei. Ergänzt wird die Kooperation mit der Bundesagentur durch Zusammenarbeit mit mehreren Firmen, vielfältige Veranstaltungen wie Berufsmessen und individuelle Beratung.

„Das alles ist Prävention und hilft den Schülern, späteren Krisensituationen zu entgehen“, betonte die Schulleiterin. Die Hilfestellung endet deshalb auch noch nicht am letzten Schultag. „Bei Bedarf bieten wir Schülern mit besonderen Schwierigkeiten danach für eine Weile auch noch eine Berufseinstiegsbegleitung“, so Wittmaack.

Zu den Bemühungen der KGS ihre Schüler auf die Arbeitswelt vorzubereiten, gehört auch ein gestern Abend vorgestelltes Projekt. In Kooperation mit der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein wird es ab Januar 2014 monatlich ein türkischsprachige Berufsberatung geben. Das Angebot richtet sich an Kinder mit Migrationshintergrund und deren Eltern.





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