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Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 17:06 Uhr

Ein Schützenfest der Superlative

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Halstenbek: Mehr als 10 000 Besucher genießen Budenzauber, Konzerte und Festumzüge / Auch heute wird auf dem Festplatz gefeiert

„Wer zehn Ballons hintereinander trifft, hat die freie Wahl.“ Solche und ähnliche Leitsprüche fanden sich an einzelnen Buden des Halstenbeker Volks- und Schützenfestes. Bären mit Schleifen, Pandabären und Seepferdchen in Neonfarben warteten an einzelnen Schießständen auf treffsichere Besucher. Engagierte Mütter wie Friederike Cohrs, Claudia König und Sandra Langner zögerten nicht lange, um ihre Sprösslinge mit einem Andenken an das traditionsreiche Schützenfest zu beschenken.


Kreisverband feiert 100. Geburtstag


Zu dem bereits drei Tage andauernden Fest strömten mehr als 10 000 Besucher. Das lag auch daran, dass der Jubiläums-Festumzugs des Kreisschützenverbands Programm war. Denn der Verband feierte in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Beim Laternenumzug zog eine große Traube von Menschen Richtung Festplatz. „Wir finden das Fest super“, sagte Friederike Cohrs. Es biete den Kindern mit einzelnen Karussell- und Schießständen viel Spaß. Als weitere Pluspunkte führte König die geringe Entfernung zum Wohnort an. Auch heute wird auf dem Festplatz noch gefeiert.

Bereits in den Vorverkaufsstellen hatten die Schützen ihre Karten für die Schlagernacht besser als im vergangenen Jahr verkauft. „Mit Laternen- und Spielmannsumzügen, Jugendsportfest, Königs-, Preis- und Wurstschießen ist für jeden Besucher etwas dabei“, sagte Günter Steffen, Vorsitzender des Halstenbeker Schützenvereins. Besonderer Höhepunkt war der Abend anlässlich der 30-jährigen Partnerschaft der Gemeinden Halstenbek und Hartkirchen.

„In den ganzen Jahren ist es zu einer schönen Tradition geworden, dass die Gemeinden sich gegenseitig zu besonderen Anlässen wie Jubiläen einladen“, berichtete der Ehrenvorsitzende Karsten Sohrt.

Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann lobte das beeindruckende Engagement von Organisatoren und Ehrenamtlichen, die mit ihrem bunten Programm wie Kinderkarussellfahren und Bogenschießen Unterhaltung für Drei- bis Neunzigjährige boten. Hoß-Rickmann ließ es sich nicht nehmen, sich außer Konkurrenz am Königsschießen zu beteiligen.

Insgesamt sechs Spielmannszüge marschierten beim Umzug mit. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir ein solches Event anbieten können“, so Sohrt. Auf Kreisebene gebe es ein derartiges klassisches Schützenfest nur in Halstenbek.

Doch nicht nur bei Fest- und Laternenumzügen, sondern auch an den einzelnen Stationen kamen die Besucher auf ihre Kosten. Nathalie Puls freute sich, beim Bogenschießen richtige Handgriffe von einzelnen Spartenleitern wie Sven Jeromin und Cedric Siebert zu erlernen. „Der Sport ist sehr gut für den Rücken und hat auch eine meditative Note“, wusste Bogenschützin Elke Riecken zu erzählen. Die Bogenschützen beteiligten sich bereits zum dritten Mal beim legendären Schützenfest, nicht zuletzt, um auch neue Mitglieder zu gewinnen.

Die Veranstalter zeigen sich mit dem bisherigen Fest-Verlauf sehr zufrieden. „An manchen Stellen war es so voll, dass ein Umfallen nicht möglich war“, bilanzierte Steffen.

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