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Film über die Gemeinde : Ein Retriever aus Hasloh wird zum Filmstar

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Hans-Jürgen Schütte präsentiert am Sonntag seinen Film über die Gemeinde.

shz.de von
erstellt am 29.Apr.2015 | 16:00 Uhr

Hasloh | Im Mai vergangenen Jahres drückte Hans-Jürgen Schütte für dieses Projekt zum ersten Mal auf den Aufnahme-Knopf seiner Kamera, vorgestern nahm der 78-Jährige die letzten Schnitte vor. Der Hasloh-Film, wie er das Projekt nennt, ist fertig und feiert am Sonntag, 3. Mai, ab 17 Uhr im Landhaus Schadendorf an der Kieler Straße Premiere. Mit dabei: der Hauptdarsteller. Der heißt Rudi, ist ein Golden Retriever, fünf Jahre alt und kommt aus Quickborn.

„Rudi auf Tour in Hasloh“ lautet der Titel des 55 Minuten langen Streifens, den Schütte über Monate in Eigenregie drehte. Es ist ein Liebesbekenntnis zu Hasloh, aber auch zu dem Golden Retriever, den die Schüttes nicht mehr missen wollen. Zu Hause ist Rudi bei einem Ehepaar in Quickborn. Im Laufe der vergangenen Monate verbrachte der Rüde allerdings viel Zeit mit Schütte und hatte Gelegenheit, im Rahmen des Films an die unterschiedlichsten Orte zu gelangen, die für Vierbeiner normalerweise tabu sind. So besucht Rudi im Film die Ballettschüler des TuS Hasloh, die Sänger des Black Rose Gospel Chors und die Theatergruppe. Auch beim Pfingstfest schaut er vorbei. Dabei werden seine Eindrücke von einem Sprecher erzählt und der Zuschauer entdeckt die Gemeinde aus der Sicht des Hundes. „Am schwierigsten war es, seinen Fokus von uns wegzulenken“, sagt Schütte.

Seine Frau, Petra Deimer-Schütte, sei auf den Hund gekommen, erzählt Schütte scherzhaft. Er selbst arbeitete 38 Jahre lang beim Norddeutschen Rundfunk, produzierte die ersten 200 Folgen der Sesamstraße und drehte später Naturfilme. In den vergangenen Jahren hielt er Auftritte der Theatergruppe und die Teilnahme der Feuerwehr an der „Cold Water Challenge“ fest. „Es ist unfassbar, wie viel man in diesem Dorf machen kann. Das sollten mehr Leute nutzen“, sagt Schütte. Er überlegte, wie man mehr junge Menschen für all die Möglichkeiten und politische Teilhabe im Ort begeistern könnte, und beschloss, einen Film über Hasloh zu drehen. Mit seiner Kamera nahm er elf Stunden Programm auf, übrig geblieben sind 50 Minuten. Am Ende des Films widmet der 78-Jährige etwa fünf Minuten Haslohs Neuer Mitte.

„Ich bin sehr gespannt auf den Film und hoffe, dass viele kommen“, sagt Bürgermeister Bernhard Brummund. Die Einladung zur Vorführung erreichte die Hasloher per Flyer, der an die Haushalte verteilt wurde. Der Saal wird am Sonntag ab 16.30 Uhr geöffnet. Für die Anmietung des Wiedergabe-Equipments, den Druck und die Verteilung des Flyers entstünden laut Schütte Kosten, die einen Eintrittspreis von drei Euro erforderten.

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