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Pinneberger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 09:25 Uhr

Pinneberg : Ein Prosit auf die neue XXL-Kita

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Eggerstedt-Kaserne: Richtfest für die Kindertagesstätte der Wabe. 3,8 Millionen Euro werden investiert – auch in eine Sauna.

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Pinneberg | Gestern Nachmittag, 15 Uhr: Richtfest auf dem Areal der ehemaligen Eggerstedt-Kaserne. Dort zieht der Hamburger Bildungsträger Wabe derzeit eine Kindertagesstätte hoch. 3,8 Millionen Euro werden investiert. Und das ist nur der Startschuss für ein 20-Millionen-Euro-Projekt. Die Wabe plant am Standort zudem eine Privatschule sowie eine Akademie für Fachkräfte aus sozialen Berufen nebst Gästehaus. In der Akademie sollen Erzieher und Pfleger aus dem Ausland, unter anderem aus China, weitergebildet werden.

Die Eröffnung der Kita ist für Januar geplant. In der Einrichtung sollen 40 Jungen und Mädchen aus dem Krippenbereich Platz finden. Zudem können 60 Kinder aus dem Elementarbereich untergebracht werden. Die Wabe betreibt bereits eine Kindertagesstätte in der Kreisstadt – an der Bismarckstraße.

Das pädagogische Konzept des in den vergangenen Jahren rasant gewachsenen Hamburger Trägers setzt auf offene Arbeit. Die Kasernen-Kita wird mit einem Bewegungsraum und einem großzügigen Außengelände ausgestattet. Es wird ein Motorikzentrum, ein Kunstatelier, Musikräume und eine Kinderküche geben. Sogar eine Infrarotsauna und ein Kneippbecken werden installiert. Die Öffnungszeiten von 6 bis 18 Uhr setzen auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Kita wird – mit Ausnahme der Weihnachtsferien – das ganze Jahr über geöffnet sein.

Pinnebergs Bauamtschef Klaus Stieghorst freute sich gestern über „das erste neue Gebäude der künftigen Parkstadt Eggerstedt“. Man sei offen für alle Ideen des Hamburger Bildungsträgers. In Eggerstedt entstehe eine Bildungslandschaft.

Der Bau der Kita in Eggerstedt wird von Land, Kreis und Stadt bezuschusst. Insgesamt kann die Wabe mit knapp 1,2 Millionen Euro an Fördermitteln rechnen. Wabe-Geschäftsführer Marcel Graff: „Wir reden nicht nur, wir handeln.“ Er dankte Politik und Verwaltung für die Kooperation. „Es gab viele Hürden zu überwinden, wir mussten kräftig aufs Tempo drücken.“ Die Wabe hatte bei der Planung Tempo vorlegen müssen, um Fristen für Förderprogramme einzuhalten.

Der Hamburger Bildungsträger Wabe ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein – und Mitglied im paritätischen Wohlfahrtsverband. Die Wabe betreibt 21 Kitas in Hamburg und Schleswig-Holstein, kooperiert zudem mit Ganztagsschulen. 1700 Kinder und Jugendliche werden betreut. Die Wabe gibt es seit 2001. Ihr Jahresumsatz liegt bei 25 Millionen Euro.
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