Ein neuer Stadtteil namens Ilo-Park: Wohnen im Grünen

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02. November 2018, 11:24 Uhr

Dort, wo bis 1990 noch die Ilo-Motorenwerke beheimatet waren, entsteht nun ein neues Stadtviertel: der Ilo-Park. „Ziel ist nichts weniger, als die Schaffung einer neuen Nachbarschaft, die für ihre zukünftigen Bewohner und Nutzer nicht einfach nur Stadtraum, sondern Lebensraum bedeutet“, sagt Martin Schaer, Geschäftsführer des Investors Matrix Immobilien aus Hamburg. „Wir glauben, dass das Stadtversprechen des 21.  Jahrhunderts die Dynamik und Vernetzungslogik der heutigen Zeit aufnehmen und den Ansprüchen und Sehnsüchten einer digitalen Gesellschaft unbegrenzten Lebensraum geben muss“, beschreibt Schaer den konzeptionellen Ansatz hinter dem Ilo-Park-Projekt. Dabei spielt laut Schaer das Stadtversprechen eine besondere Bedeutung: Die Urbanität werde durch eine verdichtete, architektonisch ansprechende Bebauung, die aber gleichzeitig viel grünen Raum zwischen den einzelnen Gebäudeensembles bietet, erreicht.

Der Ilo-Park weist laut Aussagen von Schaer im Wesentlichen drei Freiraumtypologien auf: Quartiersplatz, Grüne Fugen und Ufersaum. „Dadurch entstehen natürliche Spielräume und Treffpunkte im Quartier“, sagt er. Die Übergänge seien bewusst fließend gestaltet, so dass privater und öffentlicher Raum ineinander übergehen. Die Anbindung an den Bahnhof Pinneberg über den neu gestalteten Bahnhofsvorplatz vervollständige dieses neue Stadtquartier entsprechend. 130 Laubbäume sollen gepflanzt werden. Zusätzlich sollen Hecken und Büsche den Freiraum hochwertig gestalten und Funktionsflächen gliedern. Auch Gründächer sollen dazu beitragen, dass das Quartier eine „grüne Handschrift“ erhält. 360 Wohneinheiten, Eigentums- und Mietwohnungen, sind geplant.

Bemerkenswert: Das denkmalgeschützte ehemalige Empfangsgebäude der Ilo-Werke soll erhalten und in das Bauprojekt integriert werden, so der Investor. In etwa fünf Jahren soll das Gesamtprojekt fertig sein.

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