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Pinneberger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 01:23 Uhr

Pinneberg : Ein Netzwerk von und für Frauen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Initiative „Karlotta“ für Selbstständige feiert ersten Geburtstag. Bisher 80 Frauen beraten. Nächstes Treffen am 26. April.

von
erstellt am 17.Apr.2015 | 16:30 Uhr

Pinneberg | „Man kann gar nicht zu viel netzwerken“, sagt Patrizia Held. Deswegen gründete sie vor einem Jahr gemeinsam mit Martina von Prondzinski „Karlotta – Das Netzwerk für selbstständige Frauen“. Untereinander informieren, austauschen und unterstützen – darum geht’s den Initiatorinnen, die ebenfalls selbstständig sind. Nun wollen sie ihre Kompetenzen gemeinsam nutzen: Wenn eine zum Beispiel besser in Steuerfragen ist, die andere dafür aber Marketing beherrscht, sei das für beide ein Gewinn. „Als wir uns kennen lernten, beschlossen wir, uns regelmäßig zu treffen. Wir wollten die Möglichkeit haben uns beruflich auszutauschen, Tipps zu geben und gegenseitig zu stärken“, berichtet die Autorin und Journalistin Held (55). Und Karlotta wächst langsam aus den Kinderschuhen heraus: Bis zum ersten Geburtstag nutzten 80 Frauen das Netzwerk.

„Gerade Existenzgründerinnen haben viele Fragen. Jetzt kann ich sie an Karlotta weiterleiten“, sagt Deborah Azzab-Robinson (49), Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pinneberg. „Wenn Frauen Firmen gründen, sind die Betriebe viel stabiler. Männer sind nicht so vorsichtig, manche kaufen sich zum Beispiel erstmal einen Firmenwagen“, so die Gleichstellungsbeauftragte.

Woher kommt denn eigentlich der Name Karlotta? „Wir finden, das klingt taff, modern und frech“, sagt von Prondzinski. Die 49-Jährige ist Grafikdesignerin und für den Internetauftritt des Vereins zuständig. Dort können sich die Mitglieder auch online präsentieren. Monatliche Kosten für Mitglieder: fünf Euro. „Denn eine Homepage zu gestalten, nimmt viel Zeit in Anspruch. Und die hat man vor allem zu Beginn der Selbstständigkeit nicht“, so von Prondzinski. Ihre Kollegin Held moderiert die Treffen, die alle zwei Monate sonntags stattfinden.

Dann geht es um Themen wie Selbstcoaching, Marketing, Finanzen und wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen. Außerdem referiert immer eines der Mitglieder und stellt sich und seinen Beruf vor. „Damit kann das Vortragen in einem geschützten Raum geübt werden und außerdem lernen wir uns besser kennen“, erklärt Held.

Das nächste Treffen des Netzwerks Karlotta findet am Sonntag, 26. April, statt. Beginn in der Gärtnerstraße 10 bis 12 im Gewerbepark Elmshorn  ist um 11 Uhr. Dieses Mal präsentiert sich Birgit Strohscher,  Gründerin und Leiterin der Freien Kunstakademie Hamburg. Um Anmeldung wird gebeten. Per Telefon unter 04101-3734675 und per E-Mail an info@karlotta-im-netz.de. Die Teilnahme kostet zehn Euro. www.karlotta-im-netz.de
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