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Pinneberger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 16:55 Uhr

Pinneberg : Ein Lichtkonzert für die Sinne

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Männerstimmen der Chorknaben Uetersen und Künstlerin Gisela Meyer-Hahn versprechen ein Hör- und Seherlebnis in der Christuskirche in Pinneberg.

Pinneberg | „Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht“ (Psalm 33.9). Wo könnte ein Lichtkonzert besser über die Bühne gehen, als in einer Kirche. Klang, Farbe und Raum: Am Sonnabend, 28. Februar, werden die Männerstimmen Chorknaben Uetersen, der Lübecker Saxophonist Stefan Kuchel und die Pinneberger Lichtkünstlerin Gisela Meyer-Hahn in der Christuskirche, Bahnhofstraße 2a, ein Konzert für alle Sinne geben. Gleich zweimal, ab 18.30 Uhr und ab 21 Uhr, werden Klang, Raum und Licht eine Einheit bilden. Der Eintritt beträgt zwölf, ermäßigt sechs Euro.

Mit ihren Lichtkonzerten, die sie auch im Ausland und bereits zweimal in Pinneberg aufgeführt hat, schafft Gisela Meyer-Hahn individuelle Kunstwerke. Sie kommt mit ihrem Mischpult und 50 Bühnenscheinwerfern in die Christuskirche. Zudem bringt sie Installationen aus textilen Flächen mit, die eine besondere Brücke zwischen Architektur, Sängern, Musikern und Publikum bilden sollen. Nicht im Takt wie beispielsweise in einer Diskothek – Meyer-Hahn spricht das Wort erst gar nicht aus – werden die Lichter aufleuchten, sondern Musik und Klänge werden von Meyer-Hahn ins Visuelle umgesetzt. Dafür hat sie sogar eine Partitur geschrieben. „Das Spüren der Töne ist im Menschen angelegt“, sagt die Pinnebergerin. Musik und Licht – das sei für den Menschen das Wichtigste.

Und so kommen Gesang und Klang nicht zu kurz. Modernes und Klassisches wird zu hören sein: „Mad world“,„O Lux beata trinitas“, „Light my light“, „Vytautas Miskinis“, „Ugis Praulins“ und auch das „Ave Maria“ dürfen nicht fehlen. Zwei Uraufführungen moderner Komponisten werden die Besucher außerdem erleben. So hat Klaus Hillebrecht, der auch Musik für Natur-Dokumentationen schreibt, ein Popstück für das Konzert geliefert, der Däne Marin Lutz steuerte ein klassisches Stück bei. „Für den Chor ist das Lichtkonzert etwas Besonderes“, sagt Hans-Joachim Lustig, Leiter der Chorknaben Uetersen.

Bei allem künstlerischen Tiefgang: „Es ist auch ein spirituelles Erlebnis. Der heilige Ort mit seinen Bögen und Tiefen wird anders erlebt. Wir eignen uns diese Kirche neu als Raum an“, sagt Pastor Karl-Uwe Reichenbächer.

Aus Anlass der Aktion „Lichtaktiv“ in Hamburg gibt Gisela Meyer-Hahn am Sonnabend, 21. Februar, im Atelier Farbton, Hogenkamp 1, in Pinneberg eine  Einführung für Interessierte. Von 15 bis 20 Uhr steht die Künstlerin Rede und Antwort.  Der Eintritt ist frei.



 

 

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