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Pinneberger Tageblatt

22. August 2017 | 05:48 Uhr

Borstel-Hohenraden : Ein Koffer voller Geld

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Runde Sache: Der "Theotervereen Bossel-Hogenfiedel" bringt mit „Geld verdarvt den Charakter“ sein hundertstes Stück auf die Bühne.

Das hundertste Stück in ihrer 34-jährigen Geschichte sollte eine richtig rasante Kriminalkomödie sein. Das hatte sich der Theotervereen Bossel-Hogenfiedel vorgenommen und ging auf die Suche nach einem geeigneten Stück. Mit „Geld verdarvt den Charakter“ wurden die Freizeitmimen fündig. Seit August proben sie mit viel Eifer und noch mehr Spaß an der Sache. Am 18., 19. und 20. Oktober, jeweils ab 20 Uhr, kann dann jeder die prickelnde Spannung um einen vertauschten Koffer voller Geld in der Johannes-Schneider-Halle, Quickborner Straße 99, in Borstel-Hohenraden miterleben.

Das ganze Tohuwabohu beginnt damit, dass Henry Pehmöller (Volker Dieckmann) beim Ausstieg aus der S-Bahn versehentlich einen falschen Aktenkoffer greift. Erst, als er später seine Arbeitsunterlagen herausnehmen will, bemerkt er den Irrtum. Aber richtig sauer wird er nicht, denn das Gepäckstück ist prall gefüllt mit 50-Euro-Scheinen. Wer denkt da noch ans Büro? Höchstens ans Reisebüro, um für sich und seine Anne (Silvia Schwickart) richtig tolle Ferien zu buchen.

Erstmal sind die Pehmöllers aber noch von den vornehmen Jansens (Claudia Czajka und Thore Jasper) aus dem noblen Krabbenkamp zu einer Feier eingeladen. Lockert der Köm vielleicht die Zunge zu sehr und kennen am Ende zu viele die Herkunft des plötzlichen Reichtums? Auch Taxifahrer Björn (Sönke Münster) ist nicht gerade von der verschwiegenen Sorte. Und wer ist eigentlich dieser vierschrötige Passant mit Vollbart und ausländischem Akzent (Uwe Schlüter)?

Es wird immer turbulenter. Kein Wunder, dass die Kripo Wind von der faulen Sache kriegt. Dasselbrook (Rüdiger Wüpper) und Schlüter (Günter Timm) nehmen die heiße Spur auf.

Wie das rasante Spiel ausgeht? Es ist eine Komödie – also gibt es ein Happy End, aber erst nach zwei Pausen, in denen sich die Zuschauer stärken können.

Erdacht hat der Engländer Ray Cooney den Bühnenspaß. Manfred Hinrichs hat sein „Funny Money“ ins Plattdeutsche übertragen und den Ort der Handlung ins Hamburger Reinbek verlegt. Bernhard Schlüter führt Regie, Marit Sempert passt im Souffleurkasten auf, dass im Rampenlicht keiner den Faden verliert. Als weitere unsichtbare Helfer dabei sind die Bühnenbildner Ralf Dierkes, Thomas Voß, Dieter Langer, Jürgen und Peter Gohlke sowie Franz Glismann. Corinna Möller und Dörte Kutzner greifen in die Schminkkisten. Dirk Meier sorgt für guten Ton. Erwin Zech, Lars Sempert und Marvin Scharfenstein setzen alles ins rechte Licht. Viele weitere Helfer sind dabei, angefangen mit den Plakat-Aufstellern.

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erstellt am 11.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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