Schenefeld : Ein Klavier für die Ewigkeit

Getestet und für gut befunden: Klavierschüler   Jörg  Drave  spielte   für    die Geldgeber und Vertreter des Gymnasiums.
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Getestet und für gut befunden: Klavierschüler Jörg Drave spielte für die Geldgeber und Vertreter des Gymnasiums.

Stadt und Sparkasse Südholstein finanzieren Instrument für das Gymnasium. Die Kosten betragen 6000 Euro.

shz.de von
29. August 2013, 00:37 Uhr

Ein Klavier, ein Klavier: In dem legendären Loriot-Sketch ist das Klavier ein Geschenk von Mutti aus Massachusetts. Für das Gymnasium Schenefeld haben sich die Stadt und die Sparkasse Südholstein die „Mutterrolle“ geteilt. Sie spendierten jeweils 3000 Euro, um das Instrument für die Schule anzuschaffen. Gestern Nachmittag wurde es offiziell von Klavierbauer Jürgen Brenner übergeben. „Qualität und Verarbeitung sind sehr gut. Das ist ein Klavier für die Ewigkeit“, versprach Brenner, der das sechs Jahre alte Instrument – ein Zimmermann-Klavier aus der Bechstein-Gruppe – im Auftrag der Schule besorgt hatte.

Musiklehrer Peter Seelig war „stolz, glücklich und dankbar“, dass sich die Stadt und die Sparkasse so spendabel gezeigt haben. Es war ein Glücksfall, dass Sparkassendirektor Andreas Grenz beim Winterkonzert im Forum in den Zuschauerreihen saß, als Seelig um Unterstützung warb. Schon in der Pause wurden die ersten „Klavier“-Gespräche geführt.

Die musikalische Ausbildung ist einer der Schwerpunkte am Gymnasium und gleichzeitig auch das Aushängeschild der Schule. Den Musikzweig für die Klassen fünf bis neun gibt es seit 2002. In elf Musik-AG’s wird musiziert und gesungen. Das Gymnasium verfügt unter anderem über Chöre, Bigband, Percussion AG, Combo, Samba-AG und Kammermusik-AG. Vier Klaviere und einen Flügel gibt es am Gymnasium schon. Jetzt wird noch einmal aufgestockt. „Instrumente werden bei uns nicht aussortiert“, betonte Seelig gestern.

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