zur Navigation springen

„Momo“ in Pinneberg : Ein Kinderbuchklassiker macht Schule

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Unterstufenchor und Rockband des Johannes-Brahms-Gymnasiums führen „Momo“ auf. Premiere am kommenden Freitag um 19 Uhr.

Pinneberg | Für das monatelange Proben werden 80 Schülerinnen und Schüler der Pinneberger Johannes-Brahms-Schule (JBS) schon sehr bald belohnt werden. Am kommenden Freitag um 19 Uhr präsentieren sie das Musical „Momo“ erstmals der Öffentlichkeit. Die Aufführung findet statt in der Aula der JBS, Fahltskamp 36.

Bereits seit Wochen fiebert der Nachwuchs der Bühnen- premiere entgegen, wie Musiklehrer Jens Holm berichtet. Unter seiner Leitung steht der 60-köpfige Unterstufenchor der JBS. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis sieben werden bei „Momo“ musikalisch von einer Rockband begleitet, die aus Schülern ab Klasse 8 und Ehemaligen besteht. Regie führt bei dem Stück Friederike Bauer vom Rellinger Theaterverein. „Viele weitere Helferinnen und Helfer haben das Bühnenbild erstellt, Kostüme und Requisiten besorgt oder betreuen Licht- und Tontechnik“, berichtet Holm.

Die Vorlage zu dem Musical, der Kinderbuchklassiker „Momo“ von Michael Ende, stellt etwas fest und wirft zugleich eine Frage auf, die heute vielleicht aktueller ist denn je: Wir haben alle viel zu wenig Zeit. Wo aber bleibt unsere Zeit?

Im Stück versuchen die „Grauen Herren“ die Zeit aller Menschen aufzusaugen und zu kontrollieren. Das Mädchen „Momo“ kommt ihnen dabei allerdings auf die Schliche und versucht, sich ihnen in den Weg zu stellen.

Mit Hilfe der Schildkröte Kassiopeia findet sie den Weg zu dem geheimnisvollen Meister Hora, der ihr das Geheimnis der Zeit offenbart. Wird „Momo“ es schaffen, die „Grauen Herren“ zu bezwingen?

Attraktiv ist das Stück aufgrund seiner Dramatik und seiner Zeitlosigkeit ohnehin. Doch der JBS-Nachwuchs hat noch einen draufgesetzt und die Texte zu den Songs selbst geschrieben. Dass Erwachsene viel Gefallen an „Momo“ nach JBS-Interpretation finden werden, scheint auch aus einem anderen Grund garantiert: Die Musik bestehe überwiegend aus Hits der 1990er-Jahre, verrät Holm.

Da die Zahl der Karten begrenzt ist, empfiehlt Leiter Jens Holm dringend, den Vorverkauf in der Johannes-Brahms-Schule oder im Bücherwurm zu nutzen. Karten für Erwachsene kosten sechs Euro, für Kinder drei Euro. Für Familien, die Kinder zu den Aufführungen mitbringen, gibt es Gruppenkarten zum Stückpreis von 15 Euro. Nach der Premiere am kommenden Freitag wird „Momo“ noch am Sonnabend, 8., am Freitag, 14., sowie am Sonnabend, 15. November aufgeführt. Die Vorstellungen beginnen beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern etwa zwei Stunden.
zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen