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Benefiz-Konzert : Ein Hauch von Afrika in Hasloh

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Spenden der Hasloher Konzertbesucher sollen beim Bau einer Krankenstation in Gambia helfen.

Hasloh | Trommelgruppe, Nachwuchs-Breakdancer und der Hasloher „Black Rose“ Goseplchor – sie alle kamen am Sonnabend für den guten Zweck zusammen. Bereits zum 14. Mal wurde ein Benefizkonzert vom Gambia-Westafrika-Projekt veranstaltet. Insgesamt 60 Zuschauer kamen in die Hasloher Kirche.

Den Anfang machte die Trommelgruppe von und mit Mawdo Marenah, Vorsitzender des Vereins. „Wir haben ein bisschen Afrika mitgebracht“, kündigte er an. Zu viert präsentierten sie afrikanische Rhythmen und sorgten für gute Laune.

Ziel des Konzerts war es, möglichst viele Spenden für eine neue Krankenstation in Gambia zusammen zu bekommen. „Das nächste Krankenhaus befindet sich in Bansang, wo die Bewohner zu Fuß etwa vier Stunden laufen oder mit dem Eselskarren hinfahren können. Dann ist es aber schon manchmal zu spät“, erzählte Uwe Vogt, stellvertretender Vorsitzender. Besonders in der Regenzeit sei die Strecke kaum noch befahrbar und auch zu Fuß schlecht zu passieren.

Bereits 2013 konnte der Verein dank der Spenden insgesamt vier Brunnen bauen, so dass die Bewohner in Kerewan, im Osten Gambias, seitdem frisches Trinkwasser haben. Bereits 2014 beschloss der Verein, Geld für eine Krankenstation zu sammeln. „Das Grundstück ist bereits vorhanden. Theoretisch kann der Bau starten“, so Vogt.

Um dieses Vorhaben zu unterstützen, präsentierten auch die Nachwuchs-Breakdance vom Hasloher Jugendraum (JuRa) ihre neusten Tricks. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Chance bekommen haben, hier aufzutreten und dieses Projekt unterstützen zu können“, bedankte sich Martina Niehusen, Leiterin des Jugendzentrums. Auch der Hasloher Gospelchor „Black Rose“ war mit dabei. Die Sänger präsentierten unter anderem Stücke wie „Open The Eyes“ oder „Look At The World“.

Nach einer kurzen Pause begeisterte die Sängerin Antonia Hildebrandt, begleitet von Rüdiger Blohm, die Besucher. Durch das Programm führte Vereinsmitglied Friedrich Harder, der den Besuchern auch zahlreiche Fakten über das Land zu berichten wusste. Insgesamt wohnen etwa 1,5 Millionen Menschen in Gambia. Das Land erstreckt sich über eine Fläche von 11.300 Quadratkilometern. „Die Lebensumstände dort sind nicht vergleichbar mit Deutschland. Der richtige Weg der Unterstützung ist die Hilfe zur Selbsthilfe“, so Harder.

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erstellt am 24.Mär.2015 | 14:15 Uhr

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