CDU-Erfolg im Kreis Pinneberg : „Ein großes Ergebnis“

Ole Schröder freut sich mit dem Landesvorsitzende der Senioren-Union Schleswig-Holstein, Karl-Heinz Starck, über das gute Ergebnis der CDU.
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Ole Schröder freut sich mit dem Landesvorsitzende der Senioren-Union Schleswig-Holstein, Karl-Heinz Starck, über das gute Ergebnis der CDU.

Christdemokrat Ole Schröder erringt erneut das Direktmandat. Ist jetzt sogar ein Ministerposten für den Rellinger drin?

shz.de von
23. September 2013, 12:00 Uhr

Strahlende Gesichter, Jubelstürme, frenetischer Applaus im Rellinger Hof in der Baumschulengemeinde: Ole Schröder ist der überragende Sieger der gestrigen Bundestagswahl. Der Spitzenkandidat der CDU im Kreis Pinneberg und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern konnte sein Direktmandat verteidigen.

Damit hielt der 42-jährige promovierte Jurist seinen Konkurrenten Ernst Dieter Rossmann (SPD) klar auf Distanz. „Das ist ein grandioses Ergebnis im Kreis“, freute sich Schröder ausgelassen. „Wir haben deutlich zugelegt. Es sollte in allen Städten und Gemeinden ausreichen.“ Schröder ist sich gleichzeitig bewusst, dass „wir vom Ergebnis auf Bundesebene profitieren konnten“.

Schröder weiß, dass er mit seinen Themen den Nerv der Mensch im Kreis Pinneberg getroffen hat. Gemeint sei beispielsweise die Betonung der lokalen Verkehrsanbindung und den Ausbau der Präsenz der Bundespolizei. „Zum anderen konnten wir deutlich machen, dass wir Wert auf die Stärkung der Familie legen“, sagte Schröder im Gespräch mit dieser Zeitung.

Das Ergebnis seiner Partei auf Bundesebene „ist sensationell für die CDU“. Und er bedauert im gleichen Atemzug das Ausscheiden der FDP. Seiner Meinung nach sei es ein Fehler gewesen, auf die Zweitstimmen-Kampagne ohne Thema zu setzen.

Am 6. Februar 2010 titelte diese Zeitung: „Nur ein Stockwerk unterm Minister.“ Ob der Rellinger reif ist für den Top-Job, beurteilt der Staatssekretär nüchtern: „Warten wir es ab. Sollte die CDU allein regieren, haben wir viele Ministerposten. Kommt es zur Großen Koalition, können wir froh sein, dass wir Staatssekretäre behalten.“

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