Das Sonntagsgespräch : „Ein gesunder Mix aus Spaß und Leistung“

Andreas Trensch hat sein Herz an den Verein Kickers Halstenbek verloren.

Andreas Trensch hat sein Herz an den Verein Kickers Halstenbek verloren.

Der Sprecher der Kickers Halstenbek, Andreas Trensch, im shz.de-Interview über sein Engagement für den Verein.

shz.de von
27. Mai 2018, 14:00 Uhr

Halstenbek | Andreas Trensch ist bei den Kickers aus Halstenbek für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Im Sonntagsgespräch berichtet er unter anderem von künftigen Aktivitäten und erklärt, was den Verein auszeichnet.

Wie sind Sie zu den Kickers gekommen?
Andreas Trensch:
Ich war Jugendtrainer in einem anderen Verein und bin mit einem großen Teil meiner damaligen Mannschaft zu den Kickers gewechselt, weil ich mit einigen Entwicklungen auf meiner früheren Station nicht zufrieden war. Bei den Kickers war ich erst Trainer und kümmere mich nun um die Öffentlichkeitsarbeit.

Was zeichnet die Kickers aus?
Der persönliche Kontakt  zwischen den Mitgliedern und die familiäre Atmosphäre. Wir sind ein kleiner Verein mit etwa 200 Mitgliedern, in dem jeder jeden kennt und alle Hand in Hand arbeiten. Außergewöhnlich ist sicherlich, dass alle Mitglieder mit anpacken, wenn etwas zu tun ist. Dazu bieten wir einen gesunden Mix aus Spaß und Leistung.

Andreas Trensch (53) ist seit zweieinhalb Jahren Mitglied der Kickers in Halstenbek. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist Inhaber einer Werbeagentur.

Was ist Ihre Motivation, sich für die Kickers zu engagieren?
Ich habe mein Herz an den Verein verloren. Hier herrscht eine tolle Atmosphäre, in  der man sich einfach wohlfühlen muss. Es ist beeindruckend, was dank des Zusammenhalts alles auf die Beine gestellt wird. So haben wir mit Unterstützung einiger Partner in Eigenleistung eine Flutlichtanlage auf unserem Sportplatz auf dem ehemaligen Gelände der Schule Süd errichten können. Dank des Flutlichts müssen wir nun in der dunklen Jahreszeit nicht mehr auf Grandplätze ausweichen.

Hat der Verein mit Problemen zu kämpfen?
Wie die meisten anderen Vereine haben wir nur wenig Geld zur Verfügung. Auch weitere ehrenamtliche Helfer könnten wir gut gebrauchen. Wir benötigen aber vor allem neue Spieler für alle unsere fünf Mannschaften – sowohl für den Jugend- als auch für den Erwachsenenbereich. Wer Lust hat, kann gerne vorbeikommen. Für die ganz Kleinen aus den Jahrgängen 2011 bis 2013 haben wir mittwochs von 16 bis 17.15 Uhr ein Schnuppertraining eingeführt.

Fällt es einem kleineren Verein wie den Kickers schwer in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken?
Ja. Der Verein befand sich mehrere Jahre praktisch in einem Dornröschenschlaf. Jeder machte sein eigenes Ding und außerhalb des Vereins bekam kaum jemand mit, was bei den Kickers passierte. Das hat sich jetzt geändert. Wir gehen mit unserem Logo, Flyern und besonderen Aktionen gezielt an die Öffentlichkeit. So hat uns beispielsweise die neue Flutlichtanlage viel Aufmerksamkeit beschert. Dazu organisieren wir Veranstaltungen, die etwas aus dem Rahmen fallen. So laden wir am 2. Juni ab 12 Uhr auf unserem Sportplatz zu einem Elfmeter-Turnier ein. Da können alle teilnehmen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Jede Mannschaft besteht aus fünf Feldspielern beziehungsweise Schützen und einem Torwart.

Was plant der Verein für die Zukunft?
Wir wollen einen Soccer-Court bauen. Eine geeignete Fläche steht hinter unserem Platz zur Verfügung. Dort könnten dann unsere Mannschaften, aber auch Teams aus Schulen und  Kindergärten etc. auf einem Kunstrasen trainieren und spielen. Um unsere Pläne umzusetzen, suchen wir weitere Partner, die den Verein unterstützen wollen. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass wir Mitgliedskarten verteilen und mit einem Cashback-System verbinden, von dem unsere Mitglieder und der Verein profitieren. Mit der Karte kann im regionalen Handel eingekauft werden – entweder direkt in den Geschäften oder auch online. Wenn diese Karte in Halstenbek eingeführt wird, wollen die Kickers dabei sein.

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