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Pinneberger Tageblatt

19. August 2017 | 05:56 Uhr

Halstenbek : Ein Danke fürs Engagement

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Empfang in der Grundschule: Bürgermeisterin ehrt Geschichtswerkstatt-Initiatorin Lunau und zahlreiche Sportler.

An Abwechslung fehlte es nicht beim inzwischen sechsten Halstenbeker Bürgerempfang mit etlichen Neuigkeiten. Ganz herzlich begrüßte Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann (parteilos) in der Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) die zahlreichen Gäste und kündigte zunächst die Aufführung vom Jahrgang 9 der GGS an, die viel Beifall erhielt.

Einer der Höhepunkte war zweifelsohne die sich anschließende Verleihung des Ehrenamtspreises 2013 an Hildegard Lunau (76). „Eine Mitbürgerin, bei der viele gute Eigenschaften zusammen kommen, die gebraucht werden für ein Jahrzehnte andauerndes ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Institutionen“, führte die Bürgermeisterin während ihrer Laudatio aus. Als „nach wie vor wichtigen Motor“ bezeichnete Hoß-Rickmann die ehrenamtliche Tätigkeit von Lunau bei der 1993 gegründeten Geschichtswerkstatt. Diese habe einen hervorragenden Anteil daran, dass die Geschichte Halstenbeks für die Nachwelt aufgearbeitet und erhalten bleibt. Ebenfalls mit geholfen hat die Preisträgerin beim Aufbau des 1996 gegründeten, jetzt in Thesdorf ansässigen Baumschulmuseums, für das sie seit 2001 als Leiterin verantwortlich ist.

Gemeinsam mit Bürgervorsteher Otto Sajitz (CDU) dankte die Bürgermeisterin der Preisträgerin für ihr langjähriges bürgerschaftliches Engagement und überreichte dieser eine Urkunde sowie das von Rupprecht Matthies gestaltete „Wortkunstwerk“, bei dem sich Lunau für „Geschichte kennen und aus ihr lernen“ entschieden hatte. Hinzu kamen von den Gemeindewerken Halstenbek gestiftete 500 Euro, die Lunau der Geschichtswerkstatt gutschreiben ließ.

Sichtlich bewegt dankte die Preisträgerin den Gratulanten und bat alle Anwesenden um Mithilfe bei dem neuesten Projekt, einem Buch zum Thema „Zwangsarbeit in Halstenbek“. Nachdem Tamara Böhning den Kulturkreis vorgestellt hatte, erfolgte eine etwa einstündige Pause. Gern genutzt wurde diese für Gespräche, Informationsaustausch sowie den Genuss von Speisen und Getränken.

Im Mittelpunkt des zweiten Teils stand die Sportlerehrung, umrahmt von Tänzen der Ballett- und Jazztanzgruppen der Halstenbeker Turnerschaft.

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erstellt am 01.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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