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Pinneberger Tageblatt

19. August 2017 | 02:18 Uhr

Kreis Pinneberg : Ein Danke für das Ehrenamt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Kreis Pinneberg empfängt Retter und Helfer in der Drostei, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Pinneberg | Sie kümmern sich, wenn andere Menschen Hilfe brauchen, ob bei Feuer, Unfall oder persönlicher Krise – als ehrenamtlichen Helfer und Retter setzen sie sich für ihre Mitmenschen ein. Mit einem Empfang bedankte sich der Kreis Pinneberg am Montagabend bei den Repräsentanten der Retter- und Helferorganisationen aus dem Kreis Pinneberg, die sich in der Feuer-, Wasser- und Unfallrettung verdient gemacht haben.

„Zwei Jahre sind seit dem letzten Empfang für Retter und Helfer vergangen und was waren das für Zeiten inzwischen“, fragte Kreispräsident Burkhard Tiemann (CDU). Auch für Tiemann waren die Zeiten nach der letzten Feier nicht einfach, damals hatte er einige der ehrenamtlichen Helfern mit einer Anstecknadel ausgezeichnet, dies war jedoch nicht mit dem Kreistag abgestimmt worden (diese Zeitung berichtete). „Mit der Diskussion um die Ehrung wird nicht nur der Empfang, sondern auch das Ehrenamt abgewertet“, sagte der Kreispräsident vor den ehrenamtlichen Gästen, Vertretern aller Fraktion innerhalb des Kreistags und den Landtagsabgeordneten Ines Strehlau (Grüne) und Kai Vogel (SPD). Mit der Ehrennadel habe er die Wertschätzung des Ehrenamtes deutlich machen wollen. „Eine kleine Nadel ist wahrlich nicht zu viel für das, was von Ihnen in vorbildlicher Weise geleistet wird“, sagte Tiemann.

Ursprünglich stand auf dem Programm die Ehrung des Ortsbeauftragten des THW Pinneberg. Claus Böttcher, sollte für sein Engagement eine Urkunde erhalten, die seine Verdienste würdigte. Er konnte jedoch am Montagabend nicht kommen. Gern hätte Tiemann alle Anwesenden offiziell geehrt. Sagte jedoch: „Heute werde ich auf formelle Ehrungen verzichten.“ Er bedankte sich bei den Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfwerks (THW), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), den Johannitern, den Maltesern sowie dem Arbeiter-Samariter-Bund. „Sie machen die Gesellschaft lebens- und liebenswert“, lobte Tiemann.

Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass die Männer und Frauen ihre Freizeit für andere opfern würden. Gemeinsam mit Landrat Oliver Stolz überreichte er den Vertretern der Hilfsorganisationen als Dankeschön eine Rose, einen Kugelschreiber und von einem Elmshorner Unternehmen gesponsortes Müsli. Musikalisch untermalte Marija Livaschnikova am Klavier gemeinsam mit Katharina Turau aus Quickborn an der Harfe das Programm. Insbesondere Turau sorgte dafür, dass einige der Geladenen ihr Smartphone zückten und ein Video von der Darstellung machten.

Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzen die Kreistagsmitglieder und die Landtagsabgeordneten beim Empfang die Möglichkeit, sich über die Arbeit der einzelnen Verbände zu informieren. Die Retter und Helfer genossen die Einladung. „Es ist eine gute Sache, die nicht überall üblich ist“, sagte Matthias Rehberg, Bereichsleiter der Johanniter. Von den Ehrenamtlichen werde es als Wertschätzung empfunden zu einer derartigen Veranstaltung eingeladen zu werden. „Darum geht es ja schließlich auch“, ergänzt er.

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erstellt am 24.Nov.2015 | 17:44 Uhr

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