Ein Dach über der Autobahn

Erika Koll bedauert die Schleißung des Alten- und Pflegeheims in Kummerfeld.
Erika Koll bedauert die Schleißung des Alten- und Pflegeheims in Kummerfeld.

Bürgermeisterin Erika Koll spricht über ihre Pläne

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04. Januar 2018, 16:16 Uhr

Zum Jahreswechsel haben wir Bürgermeister nach ihrer Einschätzung des vergangenen und des kommenden Jahres gefragt. Heute im Interview: Kummerfelds Verwaltungschefin Erika Koll (SPD).

Frage: Was war Ihr persönliches Highlight 2017, Ihr schönster Moment?

Erika Koll: Mein 70. Geburtstag im Kreis meiner Kinder und Enkelkinder.

Wie lautet Ihr Fazit für Kummerfeld am Ende des Jahres?

Wir haben viele Projekte umgesetzt, unter anderem die Dorfstraße ausgebaut, der Borsteler Weg und der Waldweg wurden erneuert. Das obere Ende des Bornbargs erhielt eine Beleuchtung, es wurden Ökoflächen erworben.


Welche wichtigen Initiativen sind 2017 gelungen? Wir konnten Grundstücke für die Erweiterung des Gewerbegebietes erwerben und auch für die Ökoausgleichsflächen und für eine weitere Wohnbebauung. Auch eine Bauleitplanung für das Gewerbegebiet konnte angeschoben werden.


Welche Entscheidung ist Ihnen schwer gefallen beziehungsweise, was hat nicht geklappt?

Das Alten- und Pflegeheim wurde endgültig geschlossen.

Wie ist die Situation und Unterbringung der Flüchtlinge in Kummerfeld?

Deren Unterbringung gestaltet sich relativ entspannt. Mehrere Familien haben bereits gemeindeeigene Wohnungen angemietet. Für die Alte Schule wird eine Nutzungsänderung beantragt, um dort einen Treffpunkt für Kummerfelder einzurichten.

Wenn Sie unbegrenzt Geld hätten, um Ihrem Ort einen Wunsch zu erfüllen – welches Phantasieprojekt würden sie umsetzen?
Ich würde die Überdachung der Autobahn A23 bei Kummerfeld umsetzen, um die Bürger der Gemeinde von dem Verkehrslärm zu befreien.


Können Sie einen Bürger des Jahres benennen, der sich 2017 in ihren Augen besonders verdient gemacht hat?

Einmal Heidi Guhr: Sie hat mit KuKuK viele kulturelle Events für Kummerfeld organisiert. Dann Elke Gers-Barlag: Sie hat als Koordinatorin für ein angenehmes Miteinander zwischen Flüchtlingen und ehrenamtlichen Helfern gesorgt.


Welche Projekte wollen Sie 2018 anschieben?

Im Gewerbegebiet möchte ich den Bebauungsplans 18 anschieben, das Café in der alten Schule und die Ausstattung des TuS mit einem Kunstrasenplatz.

Was erwarten Sie politisch von 2018?
Ich möchte gemeinsam mit anderen ehrenamtlichen Gemeindevertretern die in den letzten fünf Jahren in Gang gesetzten Projekte weiterführen und zusätzlich neue ins Leben rufen.

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