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Halstenbek : Ein bisschen „Rocky“ und viel Teamgeist

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Boxabteilung der HT wächst kontinuierlich. Neues Angebot und Kampftag.

Halstenbek | Ohne das Auge des Tigers geht gar nichts. „Wer das nicht hat, fängt sich schnell eine ein“, sagt Frank Lack schmunzelnd. Der 50-Jährige ist Trainer der Boxabteilung der Halstenbeker Turnerschaft, die inzwischen etwa 40 Mitglieder hat. Seit dieser Woche lädt die Abteilung an jedem Mittwoch ab 19.30 Uhr alle Interessierten zum Fitnessboxen in die alte Sporthalle an der Feldstraße ein. Ein Kampftag mit Mannschaften aus mehreren Bundesländern ist für den 9. Mai in der neuen Sporthalle an der Feldstraße geplant.

Lack selbst hat schon als Jugendlicher mit dem Boxen angefangen und ist seit Jahrzehnten Trainer, meistens in Hamburg. Nun macht er den Sport in Halstenbek salonfähig und coacht Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene. Auch Frauen und Mädchen sind dabei.

Ein Ring fürs Sparring, mehrere Sandsäcke und dazu die passende „Rocky“-Musik zur Motivation – fast alles ist so, wie es sich der Laie beim Boxen vorstellt. Und doch hält Lack einige Überraschungen parat. „Boxen ist ein Teamsport“, erklärt der Trainer. Der Kämpfer sei immer nur so stark wie die Leute, die ihn neben dem Ring unterstützen.

Herz, Disziplin, Kondition, Talent – das sind die Voraussetzungen, die ein guter Boxer nach Lacks Auffassung haben sollte. Bei einigen von seinen Halstenbeker Schützlingen sind diese Fähigkeiten nach seiner Auffassung auf alle Fälle da. Zu den Vorzeige-Kämpfern gehören unter anderem die beiden Brüder Leif (13) und Dean Albrand (15) aus Schenefeld sowie Till Berg (13) aus Rellingen und Max Buchholz (11) aus Halstenbek. Training und Kämpfe seien ein richtiger Adrenalinkick, erklärt Till, was ihn am Boxen fasziniert. Angst kennt keiner, „höchstens ein klein wenig Aufregung“, berichtet Max.

Wann jemand reif für den Gang in den Ring ist, entscheidet allein der Trainer. „Manche sind nach zwei Monaten soweit, manche würde ich selbst nach fünf Jahren nicht in den Ring lassen“, berichtet Lack. Die Gesundheit seiner Schützlinge stehe immer im Vordergrund. Außerdem gehe es nicht vorrangig um Titel und Pokale, sondern vor allem um den Spaß. Besondere Voraussetzungen müssen nicht erfüllt werden. Laut Lack lohnt es sich, den Sport einfach einmal auszuprobieren. „Er stärkt das Selbstbewusstsein.“ Und mit der Zeit kommt dann auch irgendwann das Auge des Tigers.

Die Boxabteilung der Halstenbeker Turnerschaft trainiert immer montags ab 16.30 Uhr und mittwochs ab 18 Uhr in der kleinen Sporthalle an der
Feldstraße. Zudem lädt die Abteilung immer mittwochs ab 19.30 Uhr zum Fitnessboxen ein. Nähere Infos erhalten Interessierte bei der Halstenbeker Turnerschaft unter 04101-41716.
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