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Großeinsatz in Pinneberg : Eggerstedt-Kaserne in Flammen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Vollalarm für die Feuerwehr: Mehr als 100 Brandschützer bemühten sich um die Löschung des Großfeuers. Im Video übt Wehrführer Uwe Kuhlmann harsche Kritik an den Einsatzbedingungen.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2013 | 18:06 Uhr

Pinneberg | Lichterloh schlagen die Flammen aus dem Dachstuhl des Unteroffiziersheims der ehemaligen Eggerstedt-Kaserne im Quellental, als die Pinneberger Feuerwehrleute eintreffen. Wenige Minuten später lässt Wehrführer Uwe Kuhlmann seine gesamte Wehr alarmieren. Kurz danach werden außerdem die Wehren aus Schenefeld und Appen nachalarmiert. Zu diesem Zeitpunkt brennt das Gebäude nahezu vollständig, das Dach ist am Einstürzen.

Das Problem für die Einsatzkräfte: Auf dem Gelände gibt es kein Wasser. „Seit Jahren moniere ich das“, sagt Kuhlmann verärgert im Video. 2006 seien die Wasserleitungen auf dem Areal abgedreht worden. Nun muss laut dem Wehrführer eine 2,5 Kilometer lange Schlauchleitung gelegt werden, um die Strahlrohre und Drehleitern der Feuerwehren mit Wasser zu versorgen. Der Brand sei vermutlich im Treppenhaus des in den 1930er Jahren gebauten Gebäudes ausgebrochen und habe sich so leicht nach oben ausbreiten können.

Das Feuer konnte gestern Abend durch die etwa 100  Einsatzkräfte auf zwei Flügel des T-förmigen Gebäudes begrenzt werden. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen nach der Brandursache in dem seit Jahren leer stehenden Gebäude auf.

Zur Brandursache sagte Kuhlmann nur: „Strom gibt es hier nicht mehr.“ Dafür würden öfters Personen das Gelände unbefugt betreten.

Das Video zum Großeinsatz der Feuerwehr

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