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SummerJazz : Echo-Preisträger spielt in Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Jetzt geht wieder der Ansturm auf die SummerJazz-Pins los. Der Vorverkauf für die „Festival Nights“ läuft ebenfalls an.

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erstellt am 29.Jun.2016 | 12:30 Uhr

pinneberg | „Wir müssen uns inzwischen sehr genau überlegen, welche Möglichkeiten es noch gibt“, sagte Günter Kleinschmidt vom Förderverein SummerJazz, bei der Vorstellung des diesjährigen Festival-Pins. Es ist der 21. Pin, den die Macher des SummerJazz-Festivals, das in diesem Jahr vom 11. bis 14. August stattfinden wird, verkaufen werden. Er stellt, passend zum Thema des Festivals „Tribute to Lionel Hampton“, ein Vibraphon da. Hampton, der 2002 verstarb, galt als Vibraphonvirtuose und zählt zu den berühmten Namen der Jazzgeschichte. Während des SummerJazz werden auf insgesamt sechs Bühnen Jazz-Musiker ihr Können unter Beweis stellen. dazu gehört Caro Josée, die 2013 mit dem Jazz-Echo ausgezeichnet wurde. Außerdem können sich die Pinneberger wieder auf Tom Shaka freuen, der mit Matthias Schlechter auftreten wird.

Den Festival-Pin gibt es nicht nur direkt während des SummerJazz zu kaufen, sondern bereits jetzt bei der Sparkasse Südholstein in der Rathauspassage, Friedrich-Ebert-Straße 33; Gustino, Dingstätte 11; Bücherwurm, Dingstätte 24; Zip Karkowski, Fahltskamp 5; dem Schwimmbad der Stadtwerke Pinneberg, Burmeisterallee 6 und dem Ticketzentrum des A. Beig-Verlags, Damm 9 bis 19. Außerdem können in allen Geschäftsstellen dieses Verlags in Quickborn, Wedel, Barmstedt und Elmshorn die Pins erworben werden.

Der Pin gilt als Eintrittskarte. Die Anstecknadel wird ab heute bei verschiedenen Verkaufsstellen erhältlich sein. Sechs Euro kosten die Sammlerstücke. „Der Pin ist nicht nur Eintrittskarte, sondern davon überleben wir auch. Wir sind darauf angewiesen“, sagte Bärbel Schultz, die sich ehrenamtlich für das SummerJazz engagiert. „Wir gehen mit einer Unterdeckung in das Festival, wenn es nicht funktioniert haben wir ein Problem“, ergänzte Kleinschmidt. Bisher ist der Verkauf der Pins jedoch kein Problem gewesen. Das Saxophon, das vor einigen Jahren der Eintrittspin war, werde inzwischen für einen Preis von 80 bis 100 Euro gehandelt.

„Der Pin ist zu einem Sammlerobjekt geworden. Es wird immer wieder nach den ersten Pins gefragt“, so Kleinschmidt. Die Pins wurden von der Firma Fahnen Fleck gesponsort und von den ehrenamtlichen Helfern für den Verkauf vorbereitet. Bürgermeisterin Urte Steinberg ließ es sich daher auch nicht nehmen, für das Engagement zu danken. „Danke an alle Beteiligten, die das Wunder vollbracht haben, Summer-Jazz Pinneberg weltweit bekannt zu machen. Weltweit deshalb, weil Gruppen von nah und fern kommen. Das geht nur, weil so viele Menschen sehr fleißig sind“, sagte sie an den Förderverein gewandt.

Auch das Stadtmarketing ist mit im Boot

Unterstützung erhalten die Organisatoren nicht nur von der Stadt, sondern auch vom Stadtmarketing. „Es ist das größte kulturelle Ereignis in unserer Region“, sagte Stadtmanager Dirk Matthiessen. Einen mittleren vierstelligen Betrag würde das Stadtmarketing zu der Veranstaltung beisteuern.

Außer zahlreichen Konzerten auf den Open-Air-Bühnen wird es außerdem die sogenannten „Festival Nights“ geben. Ab Donnerstag werden die Eintrittskarten für diese verkauft. Die Tickets kosten jeweils zehn Euro und sind im Bücherwurm, bei Zip Karkowski und Gustion erhältlich. Resttickets werden während des Festivals verkauft. Am Freitag, 12. August, wird ab 22 Uhr im Ratssaal Boogie Woogie gespielt.

Einen Tag später, am Sonnabend, 13. August, steht die Nacht im Zeichen des Tributes für Lionel Hampton. Die Vibraphonisten stehen im Fokus des Konzerts. Norbert Emminger und Jan Heinemann werden zeigen, was das Instrument kann. „Wir haben noch weitere angefragt, es kann sein, dass vier Vibraphonisten auf der Bühne stehen werden“, sagte Kleinschmidt.

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